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11.01.2019

Startklar für 67 Jahre „Dill-wei-ho“: Planungen für Faschingsumzug laufen auf Hochtouren

Pforzheim. Die fünfte Jahreszeit hat begonnen und auch der Höhepunkt des Pforzheimer Straßenfaschings ist bereits in Sicht: Am 5. März rollt der Dillschdemer Umzug bereits zum 60. Mal durch den Stadtteil. Erstmals gibt es aus diesem Anlass auch ein eigenes Narrendorf auf dem Ludwigsplatz.

Närrisches Treiben, lebendige Tradition und vor allem eine riesige Party mit Freunden und Familie – für all das steht der Faschingsumzug in Dillweißenstein. Nachdem dieser im vergangenen Jahr eine fulminante Rückkehr feierte, laufen die Vorbereitungen für den nächsten närrischen Lindwurm, der sich am Faschingsdienstag, 5. März, ab 14.11 Uhr wieder auf 1,3 Kilometern von der Bogenbrücke bis zum Ludwigsplatz durch den Stadtteil schlängeln wird, auf Hochtouren.

Wie viele Gruppen werden in diesem Jahr dabei sein?

„Bislang haben wir 43 Anmeldungen“, erklärt Umzugsratspräsident Jörg Müller. Neben Pforzheimer Faschingsvereinen seien auch wieder zahlreiche Besucher mit weiterer Anreise dabei, wie die erste Nürtinger Narrenzunft mit den Saubachdeifln oder die Teufel vom Teufelskamin aus dem Bühltal. „Was mich freut, ist, dass wir viele Gruppen haben, die vom letzten Mal so begeistert waren, dass sie wieder dabei sind“, so Müller. Ziel sei es, die 50 vollzumachen. Dabei hofft Müller auch auf die Teilnahme der Gemeinderats-Fraktionen und Listen für die anstehende Kommunalwahl. Auch Privatgruppen, die beim Umzug Tradition haben, seien eingeladen, die Lokalpolitik auf die Schippe zu nehmen. „Themen genug gibt es ja“, erklärt der Umzugspräsident augenzwinkernd. Eine Anmeldung ist bis 14.Februar via E-Mail an Fasnetsumzug-DW@freenet.de möglich.

Gibt es Neuerungen?

Ja, und zwar einige. So wird die große Faschingssause schon am Rosenmontag, 4. März, eingeläutet. Erstmals lädt ab 18 Uhr der Verein Fairplayers auf dem Ludwigsplatz mit ihrem Narrendorf samt DJ und Gastronomie zum Feiern ein. Angestoßen werden kann – wie schon im Vorjahr – mit „Barbaras Kanonenkolben“, dem Edel-Pils von Ketterer mit Sonderetikett, das die Brauerei derzeit wieder extra für die Narrengaudi abfüllt und das es ab nächster Woche auch im Handel zu kaufen gibt. Am Umzugstag selbst kann im Narrendorf ebenfalls bis in den Abend hinein gefeiert werden.

Die VIP-Tribüne, in diesem Jahr nach einem der Hauptsponsoren in „Sparkassen-Tribüne“ umbenannt, wird direkt an den Kreuzungsbereich von Hirsauer Straße und Ludwigsplatz verlegt, um ideale Sicht auf das närrische Treiben zu haben. Wie die PZ unterstützt das Geldinstitut die Veranstaltung maßgeblich. Neben einem Begrüßungssekt warten in diesem Jahr auf der Tribüne auch erstmals Sitzplätze auf die Besucher. Eintrittsbändel zu elf Euro gibt es ausschließlich im Vorverkauf. Bewährte Anlaufstellen für gute Laune bleiben die Ansageplätze mit Moderation und DJs bei der Feuerwehr – wo um 12 Uhr auch der Zunftmeisterempfang mit Faschingsurgestein Thomas Häffelin stattfindet –, am Kriegerdenkmal und am Ludwigsplatz. Dort wird auch wieder CDU-Stadtrat und Schlagersänger Jörg Augenstein für Stimmung bei den Zuschauern sorgen.

Was kostet der Eintritt und wo bekomme ich Bändel?

Auch in diesem Jahr lohnt es sich, bereits vor dem Faschingsdienstag ein Eintrittsbändel zu ergattern. Ab zwei Wochen vor dem Umzug wird es diese zum Preis von 2,50 Euro an den altbekannten Stellen – darunter das Kartenbüro in den Schmuckwelten, bei den Dillweißensteiner Einzelhändlern und bei Edeka Wachtler – geben. Gleichzeitig ist der Bändel ein Warengutschein im Wert von drei Euro für Edeka Wachtler. Am Umzugstag selbst kostet das Bändel drei Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Alle Einnahmen kommen dem Umzug zugute. Die Organisatoren suchen noch Bändelverkäufer. Interessierte ab 16 Jahren schreiben eine Mail an Fasnetsumzug-DW@freenet.de. Pro Bändel bleiben 30 Cent – also zehn Prozent – beim Verkäufer.

Mehr über die Planungen für den 60. Faschingsumzug in Dillweißenstein lesen Sie am Samstag, 12. Januar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.