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Das PZ-Druckhaus besichtigten die Klassen 4a und 4b der Wilhelm-Ganzhorn-Schule.
Das PZ-Druckhaus besichtigten die Klassen 4a und 4b der Wilhelm-Ganzhorn-Schule. © Deeg
08.04.2011

Staunen über riesige Papierrollen

PFORZHEIM. Wo und vor allem wie wird eigentlich die „Pforzheimer Zeitung“ gedruckt? Diesen Fragen gehen die teilnehmenden Klassen von „Schule trifft Zeitung“ bei einer PZ-Druckhaus-Führung nach.

Meistens steht die große Maschine still, wenn die Grundschüler das Druckhaus erkunden. Kein Wunder, denn die Zeitung wird nachts gedruckt, wenn die meisten Schüler schlafen.„Wir fangen unter der Woche meistens gegen 23 Uhr an“, erklärt Druckereichef Markus Schweizer und erntet damit überraschte Blicke. Die Papiermenge, die Schweizer und sein Team dafür braucht, hängt von der Seitenanzahl der Zeitung ab. „Unter der Woche sind das etwa sechs Tonnen Papier – für eine Samstagsausgabe bedrucken wir manchmal bis zu 15 Tonnen.“

Zwischen Montag und Freitag laufen rund 42000 Ausgaben der „Pforzheimer Zeitung“ durch die Druckmaschine, am Samstag sind es etwa 53000 Zeitungen, erklärt Marketingleiter Matthias Roller. Außerdem erfahren die Kinder, dass die „Pforzheimer Zeitung“ im indirekten Druckverfahren entsteht. Sie wird also nicht direkt von den Druckplatten auf das Papier gedruckt, sondern dazwischen gibt es noch eine Art Gummituch, um ein ungleichmäßiges Druckergebnis zu vermeiden.

Bevor die Klassen durch das Druckhaus geführt werden, erfahren sie anhand eines Films schon viele Details über die „Pforzheimer Zeitung“, danach dürfen sie die vier verschiedenfarbigen Druckplatten in die Hand nehmen, aus denen eine Zeitungsseite entsteht und nach einer kurzen Pause geht es durch die Druckerei. Ramona Deeg