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Von

ihren Frühstücksgewohnheiten erzählten Stefan Mappus und seine

Frau Susanne Verweyen-Mappus PZ-Redakteurin Daniela Huber (links).

Das Treffen fand im Besprechungszimmer der CDU-Kreisgeschäftsstelle

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Von ihren Frühstücksgewohnheiten erzählten Stefan Mappus und seine Frau Susanne Verweyen-Mappus PZ-Redakteurin Daniela Huber (links). Das Treffen fand im Besprechungszimmer der CDU-Kreisgeschäftsstelle statt. © Seibel
17.03.2011

Stefan Mappus tankt Kraft bei seiner Familie

PFORZHEIM. Ein wenig kratzig ist die Stimme von Stefan Mappus an diesem Morgen. Dies liegt jedoch nicht an der frühen Stunde, sondern daran, dass er derzeit täglich mehrere Wahlkampfreden halten muss. Seinem Motto, sein Privatleben aus seiner politischen Arbeit so weit wie möglich herauszuhalten, bleibt er auch vor der Landtagswahl treu.

Deshalb findet das Frühstückstreffen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle statt. Mit dem Handy am Ohr betritt er das Besprechungszimmer, sagt kurz Hallo und zieht sich dann wieder zurück. Seine Ehefrau, Susanne Verweyen-Mappus, nimmt schon einmal Platz und gießt sich und ihrem Mann Kaffee ein. „Er trinkt ihn lieber ein bisschen abgekühlt“, sagt sie. Bei ihnen zu Hause stehe ein hölzerner Glückspilz auf dem Tisch. An diesem Morgen sind es frische Tulpen und Marienkäfer aus Schokolade. Nach seinem Telefonat geht Mappus’ erster Griff zu einem mit Teewurst bestrichenen Brötchen.

Normalerweise klingelt bei ihm der Wecker zwischen 6.15 und 6.30 Uhr. Seine Frau steht zuerst auf und bereitet das Frühstück auf dem am Vorabend bereits gedeckten Tisch vor. „Bei uns auf dem Tisch stehen – wie auch bei anderen Leuten – Brot, Wurst, Käse, Marmelade, Frischkäse und Joghurt“, sagt Susanne Verweyen-Mappus. Der zweifache Vater bleibt meist noch etwas liegen, um vom Radiowecker aus die Nachrichten zu hören, „damit man schon mal ein bisschen informiert ist“. Zum Aufstehen fordert ihn dann entweder seine Frau auf, oder die Kinder stürmen das Zimmer. Wichtig sei ihm eine ruhige Zeit im Badezimmer, bevor er sich mit seiner Familie an den Tisch setzt. „Die Krawatte ziehe ich mir erst an, kurz bevor ich aus dem Haus gehe“, sagt Mappus. Beim Frühstück hört er sich an, was seine beiden Söhne – sie sind sechs und acht Jahre alt – zu erzählen haben. „Das ist ja die einzige Gelegenheit, bei der wir uns tagsüber treffen. Diese Momente geben mir Kraft“, sagt er.