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15.02.2016

Stelldichein der Rotary-Clubs

Pforzheim. Seit 2011 ist es guter Brauch, dass sich die vier Rotary Clubs der hiesigen Region – Pforzheim, Pforzheim-Schloßberg Pforzheim-Schwarzwald und Mühlacker – alljährlich zu einem „Quattromeeting“ treffen. Dieses Mal war der RC Pforzheim Schwarzwald mit seinem Präsidenten Jürgen Zachmann (Vorstandsvorsitzender der Volksbank) Gastgeber im Singsaal des Kulturhauses Osterfeld.

In seinem Präsidentenjahr wollte Zachmann bei den Club-Treffen unter anderem die eine und andere Seite seiner Heimatstadt aufzeigen. Daher fand das Quattromeeting auch im Kulturhaus Osterfeld statt, in dem es bereits einen „Blick hinter die Kulissen“ gab. Nun stellte sich Maria Ochs, die Nachfolgerin von Gerhard Baral als jetzigem Koordinator für das Jubiläum „250 Jahre Schmuck- und Uhrenindustrie Pforzheim“ (2017), vor. Gekommen war zudem der Governor des Rotary Districts 1830, Wolfgang Kramer (ehemaliger Chefarzt der Chirurgie am St. Trudpert-Klinikums und aktueller DRK-Kreisvorsitzender), der für 54 Rotary-Serviceclubs mit über 3000 Mitgliedern im Land zuständig ist.

Eingebettet in ein Drei-Gänge-Menü, das vom Restaurant „Comedia“ kredenzt wurde, war ein Referat von Thomas Frei, dem früheren Leiter der Stadtredaktion der „Pforzheimer Zeitung“, zum Thema der auch als Buch erschienenen PZ-Serie „Pforzheim – Auf dem Weg zur neuen Stadt“. Wie RC-Präsident Zachmann bemerkte, ist der Februar bei Rotary der Friedensarbeit gewidmet. Und ausgerechnet der 23. Februar, Pforzheims Schicksalstag mit dem 17 000 Tote fordernden Luftangriff an jenem Tag im Jahr 1945 gilt als „Friedenstag“.