nach oben
20.11.2009

StilBildend 2009: Großer Schritt zum Traumjob

PFORZHEIM. Bereits zum vierten Mal hat die „Pforzheimer Zeitung“ im Rahmen des Projekts „JugendStil“ 100 Abiturienten aus der Region Workshops angeboten, bei denen Experten zu Bildungsthemen Rede und Antwort standen.

Bildergalerie: JugendStil - Hilfe auf dem Weg in die berufliche Zukunft

Bildergalerie: JugendStil - Physikshow zum Finale

Wenn das mal nicht motivierend ist: „Heute steht den jungen Leuten die ganze Welt offen“, sagte Holger Knöferl, stellvertretender Chefredakteur der PZ, bei seiner Begrüßung im PZ-Forum. Was die Jugendlichen jedoch häufig nicht wissen, ist, wie sie ihr gewünschtes Ziel erreichen können. Am Freitag bekamen sie bei den „StilBildend“-Workshops entsprechende Hinweise dafür.

Bildergalerie: "StilBruch"-Party im "plus+" - Teil 1

Und auch der nächste Redner äußerte sich optimistisch: „Sie sind gut dran. Hervorragend sogar. Ihnen bieten sich die besten Berufs- und Lebenschancen“, sagte Oberbürgermeister Gert Hager. Er ging unter anderem auf den demografischen Wandel ein und merkte an, dass in Deutschland wohl in 35 Jahren die Arbeitskräfte ausgehen würden. „Darauf muss sich jeder Einzelne selbst einstellen“, betonte das Stadtoberhaupt. „Heute kann man sich nicht mehr darauf verlassen, 30 Jahre lang in seinem Ausbildungsberuf arbeiten zu können.“ Weil die Arbeitskraft der jungen Leute bald sehr gefragt sein wird, appellierte er an die Abiturienten, ihre Chancen zu nutzen: „Sie liegen offen da. Sie müssen nur zugreifen.“

Bildergalerie: "StilBruch"-Party im "plus+" - Teil 2

Ronny Thurow, Mitglied des „JugendStil“-Teams, ging in seiner Präsentation darauf ein, was Jugend überhaupt ist und rückte das Bild der „traurigen Streber“ zurecht. Das Ergebnis einer Umfrage unter jungen Leuten zeigte: Bildung ist wichtig, sie formt Zukunftshoffnung und kann sogar glücklich machen. „Die Workshops bei ,StilBildend' sollen Euch Orientierung, Sicherheit und Ideen bieten, was nach dem Abi kommen kann und wie genau es dazu kommen kann“, so der PZ-Mitarbeiter.

Kristin Bauer, Mitglied des „JugendStil“-Teams, stellte anschließend das „stilbook“ vor – eine Broschüre, in der Informationen rund um die Veranstaltung, die Referenten inklusive Links und Tipps für die künftigen Studenten zusammengefasst sind. Dann ging alles ganz schnell: Kaum waren die Namen der Schüler für die fünf Workshops auf der Leinwand erschienen, strömten die Gruppen samt Referenten schon zu ihrem jeweiligen Raum. Und so kamen sie auf dem Weg zu ihrem Traumjob einen großen Schritt nach vorn.