nach oben
Wenn Weihnachtsbäume in Flammen aufgehen, dann hilft nur noch ein EimerWasser.  Maurizio Gambarini
Wenn Weihnachtsbäume in Flammen aufgehen, dann hilft nur noch ein EimerWasser. Maurizio Gambarini
23.12.2011

Stille Nacht, heiße Nacht bei Blaulicht-TV

Die Flammen lodern den Stamm des Weihnachtsbaumes hinauf. Sie schlängeln sich über die Äste und bis in die Nadeln. Die Nadeln fangen an, orangerot zu glühen, bevor sie sich auflösen. Sekunden später ist der Spuk vorbei. Vom schönen, grünen Weihnachtsbaum ist nur noch ein schwarzes Skelett übrig.

Es ist ein Szenario, das sich immer wieder an Weihnachten in den Wohnzimmern abspielt. Kerzen brennen auf dem Weihnachtsbaum oder dem Adventskranz, plötzlich springt ein Funke auf die Nadeln und das Grünzeug fängt Feuer.

Nicht selten entstehen dadurch Wohnungsbrände, die dann die Pforzheimer Feuerwehr löschen muss. „Die Menschen sind aber vorsichtig geworden“, sagt Feuerwehrmann Ralph Zimmermann. So sei die Pforzheimer Feuerwehr in der gesamten Adventszeit von solchen Einsätzen bislang verschont geblieben. „Aber das kann noch kommen, vor allem dann, wenn die Weihnachtsbäume mehrere Wochen in der Wohnung stehen und total ausgetrocknet sind“, meint er. Die Feuerwehr rät deshalb, Adventsgestecke auf einen nicht-brennbaren Untergrund zu stellen, Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen zu lassen und zum Löschen immer Wasser zu verwenden.

Auch für die Polizei geht es an den Feiertagen heiß her. „Wir werden immer wieder zu Unfällen gerufen, weil die Menschen im Stress sind, von den einen Verwandten zu den anderen hetzen und dabei Unfälle bauen“, erzählt Polizeiobermeisterin Denise Dauer. Aber auch andere Einsätze sind typisch für Weihnachten. „Plötzlich sitzen alle Familienangehörigen auf engstem Raum zusammen, und dann kracht es“, sagt sie. Doch meistens können die Streitigkeiten schnell geschlichtet werden – schließlich ist Weihnachten ja das Fest der Liebe.

Leserkommentare (0)