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Einige Punker wurden am Mittwochabend am Leopoldplatz kontrolliert und mit einem Platzverweis belegt. Foto: Klimanski
Einige Punker wurden am Mittwochabend am Leopoldplatz kontrolliert und mit einem Platzverweis belegt. Foto: Klimanski © Klimanski
14.03.2018

Störenfriede vorm „Goldenen Adler“ rufen Polizei auf den Plan

Pforzheim. Wegen „aggressiven“ und „unflätigen“ Verhaltens mehrerer Personen ist die Polizei am Mittwochabend um 18.40 Uhr zu einem Einsatz auf dem Leopoldplatz ausgerückt. Die Beamten trafen die Störenfriede, die der Polizeisprecher der Punkszene zuordnet, vor dem Restaurant „Goldener Adler“ vor.

Die Polizei, die mit fünf Streifenwagen vor Ort war, sprach Platzverweise wegen ordnungswidrigen Verhaltens gegen alle Anwesenden aus. Die Gruppe folgte der Anweisung. Straftaten seien laut Polizei keine begangen worden. Der Einsatz war gegen 19 Uhr wieder beendet.

Polizisten an der Ecke Westliche Karl-Friedrich-Straße/Leopoldstraße sind kein so gänzlich fremder Anblick, denn hier versammeln sich öfter einmal Punker oder Bettler. In jüngster Zeit aber waren Polizeiautos vor der „Schlössle-Galerie“ ein eher vertrauter Anblick. Dort war es am Dienstag ruhiger als sonst. Das könnte dem Regenwetter geschuldet sein – oder der vermehrten Polizeipräsenz. Damit wurde mittlerweile auf die Scharen von Asylbewerbern und jugendlichen Migranten reagiert, die sich dort fast täglich versammeln und die dafür sorgen, dass sich Passanten unwohl fühlen.

Erster Bürgermeister Dirk Büscher setzt auf den Erfolg einer City-Streife, die insbesondere am Leopoldplatz für mehr Ruhe sorgen könnte, gleich ob bei Punkern vorm „Goldenen Adler“ oder bei jungen Flüchtlingen vor der „Schlössle-Galerie“.

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