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„Stoppt 5G an der Enz – so wie in Brüssel, Genf und Florenz!“ - Smart City wirft viele Fragen auf

Pforzheim. „Stoppt 5G an der Enz – so wie in Brüssel, Genf und Florenz!“ Mit diesem Spruch protestierten besorgte Mobilfunkgegner am Donnerstagnachmittag im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung des Pforzheimer Gemeinderats. Offenbar zeigte das im Ratssaal kurzzeitig ausgerollte Transparent Wirkung: Mehrere Stadträte äußerten sich kritisch über mögliche Gefahren des neuen Mobilfunkstandards 5G.

Dabei sollte das Gremium eigentlich die zukunftsweisende Digitalisierung der Goldstadt zur Smart City auf den Weg bringen. Ein Förderprogramm des Bundes lockt mit großzügigen Zuschüssen – eine Chance, die man nutzen sollte, wie Oberbürgermeister Peter Boch eingangs anmerkte. Allerdings drängt die Zeit: der Antrag auf Förderung muss spätestens im Juni beim Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat vorliegen. Bis dahin wollen die Stadträte Antworten auf ihre Fragen zur Digitalisierungsstrategie. Von Leuchttürmen war dabei die Rede, doch deren Mobilfunk-Strahlung wird unterschiedlich bewertet. So sprach Stadtrat Hans-Joachim Bruch von der elektromagnetischen Wirkung einer Christbaumlichterkette.