760_0900_117350_Spielstr_Belfort_4.jpg
Da geht doch schon was: Die neu installierte Spiel- und Spaßstraße beim Quartierszentrum Q-Prints&Service hat bereits erste Interessentinnen angelockt – jetzt fehlen nur noch die Kinder im Sandkasten.  Foto: Q-Prints 

Straßensperrung in der Weststadt: Hier haben nun Spielflächen und Liegestühle Vorfahrt

Pforzheim. Viel Verkehr, Autos und Lärm – in der Pforzheimer Weststadt gibt es wenig Fläche für Spiel, Spaß und Entspannung. Doch seit Kurzem sorgt eine Straßensperrung an der Einmündung der Belfortstraße in die Simmlerstraße dafür, dass mitten in der Weststadt Sandkasten, Spielfläche, Liegestühle und Sonnensegel den Vorrang vor Autos haben.

Der Plan dazu nahm beim sozialen Träger Q-Prints&Service gGMBH Gestalt an und wurde mithilfe der technischen Dienste der Stadt Pforzheim nun umgesetzt.

„Im Rahmen der Projekte BIWAQ – Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier und SPIEL MAL, einer Kooperation zwischen Stadt, Hochschule, Kulturhaus Osterfeld und Stadtjugendring, bot es sich an, diese Idee umzusetzen“, erzählt Katharina Meyer von der Geschäftsführung bei Q-Prints.

Die Straße als Spielort können Kinder und jugendliche auch an anderer Stelle im Stadtgebiet erleben (die PZ berichtete) – so etwa auf dem Enztalradweg in Höhe der Insel-Grundschule (immer montags von 14 bis 18 Uhr) oder donnerstags auf dem Waisenhausplatz von 14 bis 17 Uhr.

Der Platz für Spiel und Spaß in der Belfortstraße ist täglich geöffnet.

„Mit diesem Angebot wollen wir Kinder und Nachbarn, aber auch Passanten oder Angestellte, die hier ihre Mittagspause verbringen wollen, ansprechen“, ergänzt Projektkoordinatorin Sarah Wolf.

Wirkung in den Stadtteil hinein

Eine passende Stelle, da gleichzeitig bei Q-Prints im Haus das Quartierszentrum QuarZ West seinen Sitz hat, das den Menschen aus der Weststadt und Umgebung als Treffpunkt und zum Austausch zur Verfügung steht. Und nun auch eine Ergänzung unter freiem Himmel erhalten hat.

„Unser Platz steht täglich allen offen und bietet die Möglichkeit zur Vernetzung von AnwohnerInnen“, beschreibt Katharina Meyer einen Teil des Konzeptes. Wer das Angebot nutzen möchte, kann dies noch bis Mittwoch, 30. September – so lange wird die Straße noch gesperrt bleiben. Die Fläche neben den Sitz- und Ruheelementen dient als freie Spielfläche und gewährleistet gleichzeitig die Feuerwehrzufahrt.

761_0008_551375_Ralf_Bachmayer_1

Ralf Bachmayer

Zur Autorenseite