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Die Nummer eins in Pforzheim haben sie sich hart erarbeitet: Christina, Andreas und Joachim Streb (von links). Foto: Ketterl
Die Nummer eins in Pforzheim haben sie sich hart erarbeitet: Christina, Andreas und Joachim Streb (von links). Foto: Ketterl
09.12.2015

Streb kritisiert „roten Teppich“ bei Dehner-Ansiedelung

Pforzheim. „Wir zahlen hier Steuern, wir produzieren mit vier lokalen Gärtnereien – und drüben rollt man Dehner den roten Teppich aus“, sagt Joachim Streb, Senior-Chef des gleichnamigen Garten-Centers in Pforzheims hohem Norden.Drüben – das ist das Fachmarktzentrum auf der Wilferdinger Höhe, genauer gesagt sind es rund 9000 Quadratmeter, in denen Praktiker bis zur Pleite der Kette sein Sortiment feilbot. 20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung.

Die durfte Praktiker am Standort Pforzheim nicht verkaufen, weil direkt daneben der Fachanbieter Hundeleben auf 360 Quadratmetern allerlei bereithält für Hund, Katze, Wellensittich und Co. Diese Auflage würde Dehner nicht gemacht, denn wenn es nach der Berlinovo Immobiliengesellschaft geht, erhält die an rund 100 Standorten in Deutschland vertretene Kette den Zuschlag – zu Konditionen, von denen andere nur träumen können: 2,73 Euro je Quadratmeter Miete im Monat. Da verschlägt es anderen Geschäftsleuten fast die Sprache. Praktiker musste monatlich immerhin noch rund 120.000 Euro Miete überweisen – bei Dehner wäre es ein Viertel. „Das grenzt an Subvention“, sagt Joachim Streb.

Zudem soll nach PZ-Informationen der Immobiliendienstleister eine Million Euro in den Umbau der Leerfläche investieren. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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