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Gute Nerven braucht Brigitte Zachmann im Papierkrieg mit Strom- und Kommunikationsanbietern.  Foto: Seibel
Gute Nerven braucht Brigitte Zachmann im Papierkrieg mit Strom- und Kommunikationsanbietern. Foto: Seibel
02.05.2016

Stromkündigung wider Willen: Hausfrau wechselt unwissentlich zu anderem Anbieter

Pforzheim. „Bei mir turnt niemand auf dem Konto rum“, sagt Brigitte Zachmann (60). Die resolute, im Rodgebiet wohnende Hausfrau ist sauer – und hat ihr Konto erst einmal bis zur Klärung eines Sachverhalts gesperrt. „Ich will wissen, was da los ist“, sagt sie.

Die PZ auch – und fragte nach. Wie es beispielsweise kommen kann, dass ein junger Mann mit einem Ausweis und der Dienstjacke des Unterhaltungs- und Kommunikationsunternehmens Unitymedia bei Brigitte Zachmann aufkreuzt, auf einem Unitymedia-Formular eine Umstellung ihres mit KabelBW abgeschlossenen Kombi-Tarifs (Fernsehen, Festnetz und Internet) notiert – und die Hausfrau kurze Zeit später von den Stadtwerken Pforzheim (SWP) erfährt, dass sie ja den Vertrag gekündigt habe. „Wie bitte?“, fragt Zachmann entgeistert. Der junge Mann, der Anfang April bei ihr geklingelt habe, habe ihr avisiert, dass sie als treue Kundin fortan nicht nur einen billigeren Tarif und ein neues Modem erhalte – sondern in Aussicht gestellt, sie werde künftig 20 Prozent weniger für ihren Strom bezahlen. Dafür bräuchte er noch die SWP-Kunden- und die Zählernummer.

Was Zachmann nicht ahnte: dass man ihr einen Vertrag mit dem Billigstromanbieter Lekker (Berlin) untergejubelt hatte.

Peggy
02.05.2016
Stromkündigung wider Willen: Hausfrau wechselt unwissentlich zu anderem Anbieter

Es wird immer schlimmer.Lug und Betrug.Diese Masche funktioniert.An der Haustüre bitte nicht. mehr...