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Schildern ihre Erfahrung aus einem Jahr Zusammenarbeit: das Mentorenpaar Tobias Bleifus und der Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim, Thomas Engelhard, sowie Dorothee Winkler und der Head of digital Marketing Laboratoire Biosthétique Kosmetik, Edwin Treiber, zusammen mit dem Verantwortlichen des Programms sowie dem Moderator des Abends, Professor Markus-Oliver Schwaab (von links). Foto: Privat
Schildern ihre Erfahrung aus einem Jahr Zusammenarbeit: das Mentorenpaar Tobias Bleifus und der Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim, Thomas Engelhard, sowie Dorothee Winkler und der Head of digital Marketing Laboratoire Biosthétique Kosmetik, Edwin Treiber, zusammen mit dem Verantwortlichen des Programms sowie dem Moderator des Abends, Professor Markus-Oliver Schwaab (von links). Foto: Privat
29.05.2016

Studierende knüpfen enge Kontakte zu Unternehmen

Pforzheim. „Wir bleiben in Kontakt!“ Dieses Fazit zogen Studierende der Hochschule Pforzheim und Wirtschaftsvertreter nach ihrer einjährigen Mentoring-Zeit. Neben der Vorstellung der Mentoring-Paare aus dem vergangenen Jahr, verband das Programm „Tandem“ in der vierten Neuauflage beim Mentoring-Abend erneut 34 Studierende mit Partnern aus Wirtschaft.

„Wir führen Menschen zusammen“, stellte Professor Ulrich Jautz fest. Der Rektor der Hochschule bedankte sich bei den Wirtschaftsvertretern für ihr Engagement und forderte die Studierenden auf, „nutzen sie ihre Chance, ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen“. Dabei sei das Mentoring keine Einbahnstraße, sondern ein reales Austauschmedium.

„Uns interessiert das Denken der Studierenden, wir können unser Unternehmen präsentieren und profitieren von deren positiver Einstellung“, fasste Thomas Engelhard die Kriterien zusammen, die für ihn als Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim für das Programm sprechen. Sein studentischer Mentoring-Partner bestätigte den guten Kontakt. Tobias Bleifus traf sich nicht nur regelmäßig mit Thomas Engelhard, sondern bekam durch ihn Kontakt zu anderen Abteilungen der Stadtwerke. „Während meiner Abschlussarbeit konnte ich mich mit dem Leiter des Controllings unterhalten und nutzte das Feedback der Personalabteilung für die anstehenden Bewerbungsgespräche.“

„Wie sieht der nächste Schritt nach dem Studium aus?“ oder „Wo werden Schwerpunkte gesetzt?“ Diese Fragen, mit denen die Studierenden auf ihre Ansprechpartner zukommen, gleichen sich. „Im weitesten Sinne geht es um Karriereplanung“, bilanzierte der neue Verantwortliche des Mentoring-Programms an der Hochschule, Professor Markus-Oliver Schwaab. Die schnelle Kommunikation ist dabei wichtig. Die Tandempartner sprechen über Telefon, Mail oder die digitalen Medien miteinander und freuen sich über den unkomplizierten Austausch.

„Wir haben das gleiche Studium und ich konnte von seinen Erfahrungen sehr profitieren“, erklärte Dorothee Winkler. Die Studentin sah in Edwin Treiber beispielsweise eine Art Sparringspartner bei der Frage, ob ein Masterstudium nach dem ersten Abschluss folgen soll. „Wir können Möglichkeiten aufzeigen und im Gespräch ausloten, was den Studierenden wichtig ist. Die Entscheidung treffen sie alleine“, kommentierte der Abteilungsleiter für Online-Marketing bei Biosthétique seine Aufgabe.

Leistung muss stimmen

Wie der Kontakt zwischen Studierenden und Ansprechpartner gestaltet wird, machen die Tandempartner unter sich aus. „Allerdings geben wir den Paaren Leitlinien mit auf den Weg, schränkte Stephanie Henig, die Programmleiterin, diese Freiheit etwas ein. Bisher wurden im Mentoring-Programm, das 2013 startete, fast 100 herausragende Studierende von Mentoren gecoacht. Die Laufzeit des Mentorings ist jeweils auf ein Jahr angelegt; im Idealfall bleibt der Kontakt aber darüber hinaus noch bestehen. Die Auswahl der Studierenden erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine überdurchschnittliche Studienleistung, das soziale beziehungsweise studentische Engagement sowie die persönliche Empfehlung des Studiendekans.

www.hs-pforzheim.de