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Keine Angst vor verrückten Ideen:  Anke Meyer-Grashorn eröffnete das Studium generale im Sommer- semester mit einem Vortrag über die Produktion von Innovationen. Sie machte den Zuhörern Mut, auch mal außergewöhnlich an Aufgaben heranzugehen.
Keine Angst vor verrückten Ideen:  Anke Meyer-Grashorn eröffnete das Studium generale im Sommer- semester mit einem Vortrag über die Produktion von Innovationen. Sie machte den Zuhörern Mut, auch mal außergewöhnlich an Aufgaben heranzugehen. © Seibel
31.03.2011

Studium generale: Mit Spinnerei zum Erfolg

PFORZHEIM. Dass sich Spinnen lohnt, hat Anke Meyer-Grashorn am Mittwochabend einem großen Publikum beim Auftakt des Studium generale vermittelt. Sie referierte darüber, wie man Innovationen entwickeln kann.

Um erfolgreich zu sein, sind viele Unternehmen auf innovative Ideen angewiesen. „Wer keine Spinner in den eigenen Reihen hat, der hat in der Wirtschaft von morgen keine Chance“, sagt die Expertin für systematische Ideenproduktion. Sie erklärte dem altersmäßig bunt gemischten Publikum im Audimax, woher die Ideen kommen, wie man sie umsetzt und wie sie zu einem Bestandteil des täglichen Lebens und Arbeitens werden können. Was es dafür nicht brauche, seien Geistesblitze, Musenküsse und Schlaumeier.

Nach Meinung von Meyer-Grashorn müsse der Bereich der Innovationsentwicklung stets Chefsache beziehungsweise Führungsaufgabe sein. Innovationsverweigerer solle man am besten ignorieren. „Und wenn Sie mal jemand wegen einer ausgefallenen Idee verwirrt anguckt, dann befinden Sie sich auf dem richtigen Weg“, so die Referentin.