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Einen positiven Blick auf die Entwicklung des Internets wirft Wolfgang Henseler. Doch es gibt auch Nachteile.  Foto: Ketterl
Einen positiven Blick auf die Entwicklung des Internets wirft Wolfgang Henseler. Doch es gibt auch Nachteile. Foto: Ketterl
03.11.2016

Studium generale: Schrecklich schöne digitale Zukunft

Da ist die Windel, die den Eltern per App mitteilt, wenn sie nass ist. Der Sportschuh, der innerhalb von zwei Stunden ausgedruckt wird. Und die 3000 Roboter, die in einem kalifornischen Amazon-Lager die Waren von A nach B bringen. Schöne neue Online-Welt. Oder? Es waren vor allem die Besucher im voll besetzten Walter-Witzenmann-Hörsaal, die die Kehrseite der digitalen Zukunft ansprachen, die Wolfgang Henseler am Mittwochabend beim Studium Generale vorgestellt hatte.

„Mir persönlich macht das sehr viel Angst“, räumte ein Besucher nach dem Vortrag des Leiters des Studiengangs Intermediales Design an der Hochschule Pforzheim ein. Eine Angst, die viele teilten: vor dem Jobverlust, vor der Abhängigkeit von Facebook, Google und Co. „Die wollen die Weltherrschaft“, betonte auch Henseler. Doch die „Vogel-Strauß-Methode“ – Kopf in den Sand – biete keinen Ausweg. Wichtig sei, sich mit dem sogenannten Internet der Dinge auseinanderzusetzen.

Internet der Dinge? Das erklärte Henseler so: „Die Computer stecken überall drin, aber man sieht sie nicht mehr.“ In der technologischen Entwicklung sei dies der vierte Schritt nach dem Desktop-Computer, dem Laptop und dem Smartphone. Damit einher gehe die Vernetzung verschiedener Produkte. Henseler berichtete etwa von dem Tesla-Auto, das auf Kommando an den Sprachassistenten Amazon Echo aus der Garage rolle.

Mehr über den Vortrag lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.