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Deutliche Fortschritte sind am künftigen Surfstandort sichtbar.  Foto: Meyer 

Stuttgart blickt neidisch nach Pforzheim: Das ist der Stand bei der Surfwelle im Metzelgraben

Pforzheim. Der Weg zur Surfwelle im Metzelgraben ist im Wortsinn geebnet: Seit Tagen sind dort Arbeiter zu Gange und planieren den Zugang zum Wasser. Derweil ist das Aus für die geplante Neckarwelle bei Stuttgart gewiss.

Mittlerweile ist der Vorsprung auf Höhe des Kupferdächles betoniert, der frühere Hang einer planen Fläche samt Zaun gewichen. „Das Tor steht, fehlt nur noch die Welle“, kommentierte der Verein Blackforestwave, der das Projekt mithilfe von Spendengeldern und viel Eigeninitiative stemmt, ein Foto, das er am Mittwoch auf Facebook postete. Mit dem Zusatz „Wir sind dran“ – die zweite Bauphase sei in Sicht. Gemeint ist die Holzrampe, die in den Kanal eingebaut werden und so künftig eine künstliche Surfwelle erzeugen soll.

Städtische Mittel flössen im Rahmen der Baumaßnahmen keine, sagt Sprecher Stefan Baust auf Nachfrage.

Derweil ist das Aus für die geplante Neckarwelle bei Stuttgart nun gewiss. Wie berichtet, stand das Projekt bereits seit einiger Zeit aufgrund der schlechten Wasserqualität auf der Kippe. In Pforzheim hingegen liegen die benötigten Genehmigungen vor.

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