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Unterm begrünten Dach können Kunden an der Postwiesenstraße künftig nicht nur parken, sondern auch shoppen.Entwurf: PWS
Nach jahrelangen Grabenkämpfen mit Projektkritikern wird nun für den Supermarkt im Rodgebiet geschaufelt: Betreiber Günter Wachtler, Bau-und-Grund-Prokurist Lothar Hein, die Familienheim-Chefs Norbert Endler und Dirk Mees, OB Gert Hager, Bau-und-Grund-Geschäftsführer Lothar Girrbach, Wolfgang Seiler (Edeka Südwest), Architekt Peter W. Schmidt, Markus Peterek (Pfirrmann-Industriebau), Oliver Kälber (Kälber-Bau) sowie „Bau und Grund“-Geschäftsführer Wilfried Wibusch (von links).
12.05.2016

Supermarkt im Rodgebiet soll Maßstäbe setzen

Pforzheim. Jahrelang wurde um dieses Großprojekt gerungen, nun geht alles ganz schnell: Bereits Ende Februar 2017 soll der zwischenzeitlich heftig umstrittene Supermarkt-Bau an der Postwiesenstraße stehen. Vier Wochen setzt Edeka für das Einrichten und Bestücken an. Einer Eröffnung vor Ostern scheint also nichts mehr im Wege zu stehen.

Erleichterung und Vorfreude sind am Mittwochvormittag allen Beteiligten beim symbolischen Spatenstich anzusehen. Auch Oberbürgermeister Gert Hager bricht sein bislang beharrliches Schweigen. Als Aufsichtsrat eines der Bauherren – der Gesellschaft Pforzheimer Bau und Grund – galt er als befangen und hielt sich zurück. Nun spricht er Klartext. „Schon sehr, sehr lange“ freue er sich auf diesen Spatenstich. Zwar seien die Bedenken direkter Anwohner verständlich gewesen, doch das Rodgebiet brauche den Supermarkt „unbedingt“. Nahversorgung laute das Gebot der Stunde. Mehrere tausend Bewohner warteten auf den Vollsortimenter, der als „grüne Oase“ ein „Fingerzeig in die Zukunft“ und „mustergültig“ sei.

Dass der Markt nicht wegen eines Sortiments von 22 000 Artikeln Maßstäbe setzen soll, bekräftigt Wolfgang Seiler, Geschäftsbereichsleiter der Handelsgesellschaft Südwest mbH mit Sitz in Offenburg. Angaben zur Investitionshöhe gibt es nicht, aber Seiler nennt sie „gewaltig“. Solch einen Markt, wie ihn Architekt Peter W. Schmidt entworfen habe, gebe es bei Edeka bislang nicht. „Einmalig“ und „erstklassig“ sei auch die Lage.

Als „Meilenstein“ für sein Unternehmen sowie für die Gesellschaft Familienheim bezeichnet Bau-und-Grund-Chef Wilfried Wibusch den Markt.

Er freue sich darauf, den Supermarkt mit Leben zu füllen, betont Günter Wachtler, der bis zu 50 Arbeitsplätze in Teil- und Vollzeit in Aussicht stellt. Der ebenfalls von Familie Wachtler betriebene Edeka am Ludwigsplatz schließt am Samstag – aber nur für zwei Wochen. Wachtler investiert groß in moderne Kühl-, Licht- und Kassentechnik. Ein Bekenntnis zum Standort Dillweißenstein.

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