nach oben
Umstritten ist das Supermarkt-Projekt an der Postwiesenstraße. Jetzt gibt es dazu ein von der Stadtverwaltung organisiertes Bürgergespräch.
Umstritten ist das Supermarkt-Projekt an der Postwiesenstraße. Jetzt gibt es dazu ein von der Stadtverwaltung organisiertes Bürgergespräch. © PZ-Archiv
09.07.2012

Supermarkt-Pläne: Edeka bezieht Stellung

Pforzheim. In der kontroversen Diskussion um den geplanten Supermarkt an der Postwiesenstraße meldet sich nun die Edeka Handelsgesellschaft Südwest GmbH zu Wort. Der potenzielle Investor hat im Rodgebiet eine „starke und auffällige Unterversorgung“ ausgemacht. Zugleich sagt Edeka verbindlich zu, den „nah und gut“-Markt am Ludwigsplatz in Dillweißenstein langfristig zu erhalten.

Man habe den Bedarf genau analysiert und sei vom wirtschaftlichen Erfolg des Supermarkts und vom Standort Postwiesenstraße überzeugt, heißt es aus der Offenburger Edeka-Zentrale. Dies verdeutliche die Tatsache, dass ein siebenstelliger Betrag investiert werde. Der Mietvertrag stelle einen langfristigen Betrieb des Marktes sicher. Zudem werde ein städtebaulicher Vertrag mit der Stadt geschlossen, in dem der langfristige Erhalt des Markts in Dillweißenstein fixiert sei. Vom Markt an der Postwiesenstraße seien „keine wesentlichen Auswirkungen“ auf den Ludwigsplatz zu erwarten, auch wenn es „zu gewissen Umverteilungseffekten“ kommen werde. Diese könnten ausgeglichen werden, da beide Märkte von der lokal verankerten Familie Wachtler betrieben würden.

Der Entwurf von Peter W. Schmidt sei hochwertig und funktional und zeichne sich durch eine „vorbildliche Einbettung“ in die Umgebung sowie „bestmögliche Schallschutz-Maßnahmen“ aus.

Insgesamt betrachtet, werde die Verkehrsbelastung durch den dezentralen Vollsortimenter abnehmen, da Einkaufsfahrten quer durch die Stadt nicht mehr nötig seien. Viele Bürger im Rodgebiet würden künftig ihre Einkäufe zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus erledigen.

Leserkommentare (0)