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Beschreibt das Leid in Syrien: der Autor Mazen Arafeh mit der kirchlichen Flüchtlingsbeauftragten Nicola Friedrich. Foto: Morelli
Beschreibt das Leid in Syrien: der Autor Mazen Arafeh mit der kirchlichen Flüchtlingsbeauftragten Nicola Friedrich. Foto: Morelli
14.09.2017

Syrischer Schriftsteller Arafeh hat Schlimmes erlebt und in Pforzheim friedliches Zuhause gefunden

Pforzheim. Schreckliche Bilder und Nachrichten aus dem syrischen Bürgerkrieg kennt Mazen Arafeh nicht nur aus dem Fernsehen oder der Zeitung. Seit Beginn der blutigen Auseinandersetzungen im Jahr 2011 bis vor zwei Monaten lebte der 62-Jährige in einem ihrer Zentren, der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo er zuvor die Nationalbibliothek geleitet und internationale Buchmessen organisiert hatte.

Seine Frau und seine beiden Kinder beschlossen bereits vor sechs Jahren, zu fliehen. Doch er blieb, um als „scharfer Beobachter der Gegenwart“ die Entwicklung des Konflikts zu dokumentieren und mehrere Bücher in arabischer Sprache darüber zu veröffentlichen. Im Juli dieses Jahres folgte Arafeh seiner Familie, die seit zwei Jahren in Pforzheim lebt. Am Montag, 25. September, hält er einen ersten Vortrag über „den Arabischen Frühling in Syrien und was daraus geworden ist“ im Rahmen der Interkulturellen Woche der ökumenischen Kirchen in Deutschland. Dieser findet von 20 Uhr an im Gemeindehaus der Matthäusgemeinde statt.

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