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© Dominik Türschmann
24.02.2011

Szenische Lesung über den 23. Februar 1945

PFORZHEIM. Mehr als 300 Schüler versammelten sich am Mittwochmittag um gemeinsam bei einer Lesung des Amateurtheatervereins der Bombardierung Pforzheims vor 66 Jahren zu gedenken. Rund eine Stunde lang verfolgten die Schüler eine szenische Lesung rund um das Geschehen am 23. Februar 1945.

Mike Härtweg, Schüler am Kepler-Gymnasium, blieb von der Lesung nicht unberührt: „Ich habe mich schon immer dafür interessiert, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist. Es war sehr spannend zu hören, was genau am 23. Februar 1945 war.“ Sein Mitschüler Moritz Kuhn ergänzt: „Die Veranstaltung hat mich sehr interessiert und hat mich zum Nachdenken gebracht“.

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Genau das wollte die Theatergruppe erreichen. „In Geschichtsbüchern steht nur was in Berlin und anderen bedeutenden Orten geschehen ist. Deshalb wollen wir den lokalen Bezug zum Thema herstellen und konkretisieren“, erklärt Reinhard Kölmel, Regie- und Gesamtleiter der Produktion. „Die Überlebensgeneration dieses Zerstörungstages ist 66 Jahre nach dem Unglück kaum noch erhalten, wenige haben wir dennoch in unserem Ensemble. Unsere Aufgabe ist es nun, die Erzählungen dieser Tage weiter zu verbreiten. Unsere Lesung ist ernst und minimal theatralisch. So versuchen wir mittels einer eigenen Form die damaligen Geschehnisse an die Schüler zu vermitteln. Ich denke dies haben wir geschafft.“ dot