nach oben
THG-Protest während Besuch der Kultusministerin © Seibel
20.10.2010

THG-Protest während des Besuchs der Kultusministerin

PFORZHEIM. Es ist für den 21-Jährigen keine alltägliche Situation: Marco Jefkai beweist aber Mut, und berichtet vor 200 Interessierten und vor der Kultusministerin des Landes, Marion Schick, von seiner schulischen Laufbahn.

Die Kultusministerin ist auf Einladung des Vereins „Goldader Bildung“ und der „Pforzheimer Zeitung“ ins PZ-Forum gekommen, um über die Zukunft der Bildung zu sprechen und mit Lehrern, Erziehern, Eltern und Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Marco Jefkai ist eigentlich das lebende Beispiel, wie es mit Schulkarriere nicht laufen soll. Mehrere Schulwechsel, dann in der achten Klasse die Hauptschule ohne Abschluss verlassen und erst nach zwei Jahren im Berufsvorbereitungsjahr den Hauptschulabschluss geschafft. Umso erfreulicher, dass der gebürtige Kosovare jetzt in Stuttgart einen Job gefunden hat. Aber immer noch auf einen Ausbildungsplatz wartet.

Marco Jefkai wünschte sich deshalb von Marion Schick mehr Elternarbeit sowie mehr außerschulische Förderung in der Schule. Wünsche hört Kultusministerin Marion Schick an diesem Abend etliche.

Währenddessen haben Schüler und Eltern des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) beim Besuch von Kultusministerin Marion Schick die Gelegenheit genutzt, für ihren Wunsch-Schulleiter Udo Kromer zu demonstrieren.

Bildergalerie: Kultusministerin Marion Schick zu Gast im PZ-Forum

Peter Feuchter, stellvertretender Elternbeiratsvorsitzender kündigte an, dass die Eltern ihre Strategie des Widerstandes ändern wollten. Die Kultusministerin war auf Einladung des Vereins "Goldader Bildung" und der "Pforzheimer Zeitung" ins PZ-Forum gekommen, um über "ZukunftBildung" zu sprechen.