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Die Musiker von der Bigband „Brandheiß“ spielen drei Stunden lang vor allem moderne Titel. Fotos: Roller
Die Musiker von der Bigband „Brandheiß“ spielen drei Stunden lang vor allem moderne Titel. Fotos: Roller
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Dillweißenstein üben einen Löschangriff.
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Dillweißenstein üben einen Löschangriff.
02.06.2019

Tag der Feuerwehr im Enzauenpark: „Ohne Teamgeist geht nichts“

Pforzheim. Laut schrillt die Sirene über das ganze Gelände. Für die Jugendlichen ist sie das Zeichen, loszulegen: Sie drehen das Niederschraubventil an einem Hydranten auf, verlegen Schläuche, löschen einen fiktiven Brand, geben und empfangen Einsatzbefehle.

Mehr als 100 Kinder und Jugendliche stellen beim Tag der Feuerwehr im Enzauenpark an drei Stationen ihr Können unter Beweis – sowohl praktisch als auch theoretisch. „Trotz des heißen Wetters sind alle sehr motiviert“, sagt Alessa Heiß, die die Wettbewerbe zusammen mit Miriam Heiß und Christian Vollmer leitet.

Die Idee dahinter: Die Jugendlichen auf den aktiven Dienst vorbereiten, ihnen zeigen, was Disziplin, Genauigkeit und Teamgeist bedeuten. Und natürlich geht es auch um den Spaß. Der dürfe auf keinen Fall zu kurz kommen, sagt Heiß. Und Sebastian Fischer betont: „Ohne Teamgeist geht bei der Feuerwehr gar nichts.“ Der Kommandant freut sich, dass man in der Jugendfeuerwehr innerhalb des vergangenen Jahres 20 Neueintritte verzeichnen konnte. Momentan seien mehr als 140 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 17 Jahren dabei.

Mit dem Tag der Feuerwehr wolle man intern der Jugend etwas bieten und sich gleichzeitig in der Öffentlichkeit präsentieren. Denn ihr Können zeigen nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Musiker der Bigband „Brandheiß“ und des Feuerwehr-Musikzugs, die auf der Bühne des Enzauenpark-Biergartens für gute Stimmung sorgen. Bernd Wolf und seine Kollegen vom Stadtfeuerwehrverband haben indessen inmitten zweier großer Fahrzeuge ihren Stand aufgebaut, an dem sie über die Aufgaben der Feuerwehr informieren. Besonders auf dem Heimweg würden viele Besucher vorbeilaufen und stehenbleiben, erzählt Wolf. Ihnen verdeutlicht er: Die Feuerwehr sei nicht nur da, um Brände zu löschen. Man kümmere sich auch um die Geschädigten, gebe ihnen Mut zurück.