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Polizisten auf dem Place du Trocadéro in Paris. Pforzheims Partnerstadt Saint-Maur liegt südöstlich der französischen Metropole.  Becker
Polizisten auf dem Place du Trocadéro in Paris. Pforzheims Partnerstadt Saint-Maur liegt südöstlich der französischen Metropole. Becker
24.11.2015

Terror: Pforzheimer Partnerstadt im Ausnahmezustand

Nach den schrecklichen Ereignissen des 13. November gilt in Frankreich der Ausnahmezustand – und damit auch in Pforzheims Partnerstadt Saint-Maur-des-Fossés. Sie liegt in unmittelbarer Nähe, das Rathaus ist gerade einmal etwa 14 Kilometer vom Louvre im Herzen von Paris entfernt.

Wie beim Attentat im Januar hat die Stadt erneut ein Todesopfer zu beklagen. Da der Ausnahmezustand mindestens bis Februar andauert, hat er weitreichende Konsequenzen für das öffentliche Leben. Es können etwa Ausgangssperren für bestimmte Orte und bestimmte Uhrzeiten verhängt werden, ebenso Aufenthalts-, Demonstrations- und Versammlungsverbote. Häuser und Wohnungen dürfen zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne richterlichen Beschluss durchsucht werden, und die Presse und andere Veröffentlichungsorgane dürfen theoretisch kontrolliert und überwacht werden.

Regionalwahlen im Dezember

Bis zu den Attentaten fand ein lebhafter Wahlkampf in der neuen Region Paris Île-de-France statt, zu der Saint-Maur gehört. 13 Listen kämpfen um die Sitze in dem Regionalparlament, das nach dem Verhältniswahlrecht auf sechs Jahre gewählt wird. Zwei Persönlichkeiten stehen dabei an der Spitze: Valérie Pécresse für die konservative Partei Sarkozys, „Les Républicains“, und Claude Bartolone, zurzeit Präsident der französischen Nationalversammlung, für die „Parti Socialiste“, die Partei François Hollandes. Derzeit ist der Wahlkampf unterbrochen.

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