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So gut wie fertig ist der „Radkäfig“ in der westlichen Bahnunterführung. Darüber freuen sich Bürgermeisterin Sibylle Schüssler, Norbert Bogner, Stefan Auer, Kerstin Cee und Tobias Welz (von links).  Foto: Moritz 

Teures Radl kommt endlich hinter Gitter: Miteinanderleben startet Betrieb des Käfigs in der Bahnunterführung

Pforzheim. Zunehmend elektrischer wird der Drahtesel, folgerichtig teurer – und der Bedarf größer, das E-Bike oder Pedelec sicher abzustellen, wenn man beispielsweise Bahn- und Rad-Pendler („Bike and Ride“) ist. Entsprechend hat die Stadt in der westlichen Bahnunterführung Möglichkeiten geschaffen, die Räder unterzubringen: durch Fahrradboxen (43), dann durch doppelstöckige Vorrichtungen vor dem Aufgang zu den Gleisen 1 und 2 und schließlich durch einen 125 Quadratmeter großen „Fahrradkäfig“ gegenüber für 100 Räder.

Bisher ist dieser zwar durch ein Gitter abgetrennt, aber bis zum 1. Juni ist noch ein Zugang offen. Doch danach wird dieser Zutritt verschlossen sein, und es kostet Geld, dieses „Depot“ zu nutzen. Dafür gibt’s eine Videoüberwachung – und das gute Gefühl, sein Zweirad für einen Tag (ein Euro) bis zu einem Jahr Nutzung (75 Euro Gebühr) in Sicherheit zu wissen. Mit eigenem Ladegerät können Pedelecs an einem der „Strom-Arme“ aufgeladen werden. Der Saft aus der Steckdose ist kostenlos.

Gekostet hat die Maßnahme insgesamt 70.000 Euro. Betreiber ist nach einer Ausschreibung die gemeinnützige Service-GmbH miteinanderleben, die unter anderem auch die Parkhäuser an der Goethestraße, unterm Landratsamt und der Bertha-Benz-Halle betreibt.

„Wir leisten hier mit einem verlässlichen und sicheren Angebot einen Beitrag auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren und gerechten Stadtverkehr“, so Geschäftsführer Norbert Bogner.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 28. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Olaf Lorch-Gerstenmaier

Olaf Lorch-Gerstenmaier

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