760_0900_63022_Stadttheater_Schreibprojekt_Rassismus.jpg
Der künstlerische Direktor Alexander May sowie die Theaterpädagogen Christoph Traxel und Anja Noël (von links) sind gespannt auf die Einsendungen.  Foto: Seibel 

Theater Pforzheim sucht Selbstgeschriebenes zum 23. Februar

Pforzheim. Das Theater Pforzheim ruft zum Jahrestag der Zerstörung Pforzheims auf, gegen Gewalt „anzuschreiben“. Inspiriert von Bertolt Brechts Anti-Kriegslyrik, sind alle eingeladen, unter dem Motto „Der starke Mann ist stärker ohne Gewalt“ ihre Gedanken zu Krieg, Zerstörung, Terror und Gewalt in Worte zu fassen.

Eine Auswahl der Texte und Gedichte wird am Abend des 23. Februar im Podium des Theaters von Schauspielern vorgetragen – umrahmt von Musikern der Badischen Philharmonie Pforzheim. „Damit wollen wir den Aktivitäten auf dem Wallberg etwas entgegensetzen“, sagt die Projektleiterin Anja Noël. „Jeder soll sich trauen, einen Beitrag zu verfassen“, ermutigt Alexander May, künstlerischer Direktor, die Bürger.

Neben der Präsentation der Schreibbeiträge am Abend – der Eintritt ist frei – findet am Vormittag des 23. Februars ab 11 Uhr eine Schulvorstellung der „Dreigroschenoper“ mit anschließendem Gespräch mit Regisseur und Schauspielern statt. Hierfür sind noch Karten erhältlich.

Bis 13. Februar können die Beiträge beim Jungen Theater unter dem Stichwort „Stärker ohne Gewalt“ eingereicht werden: per E-Mail an anja.noel@stadt-pforzheim.de, per Post an Theater Pforzheim, Am Waisenhausplatz 5, 75172 Pforzheim.