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Mit Filmen einen Dialog schaffen: Dekanatsreferent Tobias Gfell, Christa Mann von der Initiative gegen Rechts und dem Forum Asyl, Geschäftsführerin des KoKi Christine Müh und Dekanin Christiane Quincke setzen sich für Asylbewerber ein.Lutz
Mit Filmen einen Dialog schaffen: Dekanatsreferent Tobias Gfell, Christa Mann von der Initiative gegen Rechts und dem Forum Asyl, Geschäftsführerin des KoKi Christine Müh und Dekanin Christiane Quincke setzen sich für Asylbewerber ein.Lutz
22.05.2014

Thema Asyl im Kino: Dialog statt Vorurteile

Pforzheim. Kein Mensch verlässt leichten Herzens seine Heimat. Kriege, politische und religiöse Verfolgung oder Wirtschaftskrisen zwingen jedoch Tausende Menschen ihr Land zu verlassen, um woanders neu anzufangen. Laut den neuesten Erhebungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) ist Deutschland nach den USA das zweitbeliebteste Einwanderungsland - und das macht sich auch in Pforzheim bemerkbar.

Momentan leben rund 250 Asylbewerber in der Stadt. Bis Ende des Jahres wird sich ihre Anzahl voraussichtlich verdoppeln.

„Wir wissen um die Brisanz des Themas, das sehr emotional diskutiert wird“, sagt Christine Müh, Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos (KoKi). Die Perspektive der Flüchtlinge selbst gehe dabei jedoch meist verloren. „Die Unwissenheit ist nach wie vor ein großes Problem“, erläutert Christa Mann vom Forum Asyl. Das schüre Vorurteile und stehe einem konstruktiven Dialog im Wege. Für den Austausch setzen sich seit Jahren die Diakonie, das Forum Asyl, die „Initiative gegen Rechts“, das Netzwerk Bleiberecht, der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, die Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung (GBE) sowie das evangelische und katholische Dekanat ein.

In Zusammenarbeit mit dem KoKi wurde die dreiteilige Filmreihe „Traumziel Deutschland“, die am 25. Mai im KoKi startet, konzipiert. Jeder Film soll dabei eine bestimmte Phase bei der Einwanderung näher beleuchten.

Weitere Informationen sowie Eintrittskarten sind beim Kommunalen Kino am Schloßberg 20, oder telefonisch unter (07231) 5661977 erhältlich. www.kommunales-kino-pforzheim.de.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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