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Um das Wohl von Max Dior und Fetz kümmert sich Bereichsleiterin Jasmin Luff. Fotos: Seibel
Um das Wohl von Max Dior und Fetz kümmert sich Bereichsleiterin Jasmin Luff. Fotos: Seibel
Auch Shar-Pei-Rüde Leo hat sich in Obhut der Tierpflegerin stabilisiert.
Auch Shar-Pei-Rüde Leo hat sich in Obhut der Tierpflegerin stabilisiert.
22.03.2016

Tierheim kämpft um bessere Bedingungen für kranke Neuzugänge

Pforzheim. Aufgeweckt wuseln die jungen Hunde durch ihre abgetrennten Räume im provisorischen Quarantäne-Trakt des Pforzheimer Tierheims. Das war nicht immer so. Als die je drei Golden Retriever- und Shar-Pei-Welpen Mitte Januar in einem Transporter aufgespürt und beschlagnahmt worden waren, war ihr Leben in höchster Gefahr.

Wie berichtet waren sie viel zu jung von der Mutter getrennt worden, unterernährt, ohne ausgereiftes Immunsystem und von Parasiten befallen – einen der jungen Hunde kostete das schließlich sein Leben. Die Tierheim-Leiterinnen Linda Giek und Nadine Reisacher können für die übrigen fünf Fellknäuel nun Entwarnung geben: sie sind über dem Berg, haben sich nicht wie befürchtet mit dem oft lebensbedrohlichen Parvovirose-Virus infiziert. Einige Zeit müssen die Welpen dennoch noch im Tierheim bleiben, bevor sie vermittelt werden können. Illegal ins Land geschleust, ohne gültige Tollwut-Impfung müssen sie es insgesamt drei Monate in der Quarantäne-Station der Einrichtung aushalten, bis Interessenten sie besuchen dürfen. Die Frist läuft am 16. April aus – dann geht die Suche nach einem Zuhause los.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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