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Samtpfoten, die es besser haben sollen: die Tierheimleiterinnen Nadine Reisacher (links) und Linsa Giek mit Katzen Henna (2) und Perserdame Frosty (4). Die beiden Fundtiere sind seit einigen Wochen im Tierheim und warten dort auf ein neues Zuhause. Foto: Ketterl
Samtpfoten, die es besser haben sollen: die Tierheimleiterinnen Nadine Reisacher (links) und Linsa Giek mit Katzen Henna (2) und Perserdame Frosty (4). Die beiden Fundtiere sind seit einigen Wochen im Tierheim und warten dort auf ein neues Zuhause. Foto: Ketterl
24.09.2015

Tierheim will Kastrationszwang für Katzen

Pforzheim. Es gibt in Pforzheim und dem Enzkreis etwa 30 Futterplätze für verwilderte Katzen, die von Ehrenamtlichen betreut werden. Bis zu 25 Tiere nutzen dabei die Stellen, an denen sie nicht nur Nahrung finden, sondern auch unter Beobachtung stehen. Es ist die einzige Möglichkeit, die Tierschützer derzeit haben, um die Population der herrenlosen Samtpfoten im Griff zu behalten.

Neuzugänge werden von Ehrenamtlichen oder Mitarbeitern des Tierheims Pforzheim gefangen, auf Kennzeichnungen untersucht und – wenn nötig – kastriert und registriert. Die Lösung, die dem Tierheim-Team vorschwebt, nennt sich „Paderborner Modell“ und soll, wenn es nach ihnen geht, für mehr Verständnis der Bevölkerung für die Situation und ein Umdenken sorgen. Die Stadt war 2008 die erste in Deutschland, die eine Verordnung zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht mittels Tätowierung oder Mikrochip erlassen hat. Sie betrifft alle Katzenhalter, die ihren Tieren Zugang ins Freie erlauben sowie Personen, die freilaufende Katzen regelmäßig füttern.

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