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05.12.2017

Tod eines Arbeiters wirft viele Fragen auf

Pforzheim. Warum haben die beiden Arbeiter in einem nicht beheizten Industriebau geschlafen? Wer holte das Notstrom-Aggregat, dessen Abgase mutmaßlich zum Tod des 49-Jährigen führten? War es ein Unglücksfall, oder hat jemand fahrlässig gehandelt? Noch viele Fragen wirft die Tragödie auf, die sich in der Nacht zum Samstag an der Frankstraße ereignet hat (die PZ berichtete).

„Wir stehen am Anfang“, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Bernhard Ebinger. Es werde „offen in alle Richtungen geprüft“. Wie Ebinger auf PZ-Anfrage erläuterte, handelt es sich um ein „Baustellenhaus“, das nicht als Wohnraum gedacht ist und das zu besagter Zeit ohne Strom war.

Der Arbeiter und sein 32-jähriger Kollege – nach unbestätigten PZ-Informationen handelt es sich um Rumänen – hatten nach Polizeiangaben von der Baustelle ihres Arbeitgebers das benzinbetriebene Aggregat mitgenommen, um in der frostigen Nacht nicht frieren zu müssen. Die Männer schliefen im Obergeschoss. Der benommene Jüngere entdeckte Samstagfrüh im Erdgeschoss den Älteren – leblos am Boden liegend, offenbar durch Kohlenmonoxid vergiftet. Allerdings steht laut Ebinger das Ergebnis der Obduktion noch aus.

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