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Aaron, Sonja und Michael Daubner (von links) verzichten an vier Weihnachtsmarkttagen auf die Einnahmen und stellen immer dienstags den Verkauf der Speisen bei „Langos-Michl“ unter ein wechselndes karitatives Motto.  Foto: Meyer 

Tolle Geste: „Langos-Michl“ stiftet Erlöse von vier Pforzheimer Weihnachtsmarkttagen

Pforzheim. Dass die Betreiberfamilie von „Langos-Michl“ ihr Herz am rechten Fleck hat, wissen deren Kunden längst. Jeder erhält an ihren Ständen zu den Speisen stets ein freundliches Wort – auch wenn es wieder mal schnell gehen muss, weil die Schlange lang und länger wird. In den zurückliegenden zehn Jahren haben die Daubners eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben, die sie nun zu großen Gesten bewegt. Außergewöhnlich spendabel zeigen sie sich beim Goldenen Weihnachtsmarkt: Den Reinerlös von vier Tagen reichen sie an wohltätige Organisationen, darunter die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“, weiter – weil sie aus eigenem Erleben wissen, welch wichtige Arbeit von karitativen Institutionen geleistet wird.

„Wir wollen uns bedanken und etwas zurückgeben“, bringt Michael Daubner die Intention auf den Punkt. „Langos-Michl“ gehört seit jeher zu den treuen Spendern von „Menschen in Not“. Doch nun legen er, seine Frau Sonja und Junior Aaron eine gehörige Schippe drauf. Jeder der vier Dienstage im Advent ist an der Bude auf dem Goldenen Weihnachtsmarkt ein Tag der guten Tat. Für „Menschen in Not“ und „pro familia“ arbeiten die Daubners dann, aber auch für das „Haus am Kappelhof“ der Caritas und fürs Eutinger Wohnheim der Lebenshilfe – Einrichtungen, in denen Menschen mit Behinderungen betreut werden. Dazu gehört Sarah, die 35-jährige Tochter der Daubners. „Wer solche Erfahrungen macht, setzt andere Prioritäten“, sagt Michael Daubner.

Mehr über diese Spendenaktion lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Claudius Erb

Claudius Erb

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