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11.02.2016

Ton im Bus-Streit wird rauer

Nach der Mitarbeiterversammlung am Donnerstag bei der Stadtverkehr Pforzheim GmbH (SVP) spricht der Betriebsrat von einer „Märchenstunde“, die im Eklat geendet habe.

Bei der Veranstaltung, zu der die Geschäftsführung eingeladen hatte, stellten Oberbürgermeister Gert Hager und der zuständige Dezernent und Aufsichtsratsvorsitzende, der Erste Bürgermeister Roger Heidt, offiziell die Ergebnisse der Gemeinderatssitzung vom Mittwoch vor. Sie sprachen über die wahrscheinlichen Folgen der Entscheidung, keine Klage gegen die Vergabe der städtischen Linien an Regionalbusverkehr Südwest (RVS) einzureichen: die Schließung der SVP.

Während die scheidende Geschäftsführerin Claudia Wiest darauf verweist, dass sie keinen Kommentar zur betriebsinternen Veranstaltung abgibt, kritisiert der Betriebsrat „eine völlig falsche Auslegung der geltenden Tarifverträge“. Details nennt er nicht. Dem Ver.di-Sekretär Rüdiger Steinke, der kein Betriebsmitglied ist, sei das Wort verboten worden, wonach die Belegschaft die Versammlung verlassen habe. Auch die zweite Versammlung sei abgebrochen worden.