760_0900_110114_Magnus_Schlecht_Chefredaktion_regional_0.jpg
Chefredakteur Magnus Schlecht (sitzend) mit dem aktuellen „Medium Magazin“ im Kreis der Kollegen. „Es geht nur mit einem guten Team“, weiß er. Auch der Geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky (Zweiter von rechts) freut sich.  Foto: Moritz 

Top-Ten-Platzierung: Branchenblatt „Medium Magazin“ würdigt PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht

Pforzheim. Journalisten werden selten völlig unvorbereitet von einer Situation überrascht. In aller Regel begleiten sie Entwicklungen über einen längeren Zeitraum und haben ihre eigenen Wahrscheinlichkeitsprognosen für das, was passieren wird. Dass das renommierte Branchenblatt „Medium Magazin“ in seiner Ausgabe zum Jahreswechsel Magnus Schlecht, den Chefredakteur der „Pforzheimer Zeitung“, in die Top Ten der Chefredakteure regionaler Medien in Deutschland wählen würde: Davon hatte er vor Erscheinen des neuen Hefts keine Ahnung – und auch sonst keiner der Zeitungsmacher an der Poststraße.

„Mit neuem Zeitungslayout und neuen Formaten wie den Instawalks machte er seine Zeitung fit für die Zukunft und glänzte selbst als Rechercheur in der Causa Stadtwerke“, heißt es in der Begründung der Jury, zu der bekannte Journalisten und Publizisten wie der frühere ZDF-Chefredakteur Nicolaus Brender oder die investigative Reporterlegende Hans Leyendecker und „Focus“-Gründer Helmut Markwort als Stamm-Mitglieder genauso gehörten wie einmalig die 30 Medien-Newcomer des Jahres, darunter auch die als PZ-Redakteurin 2019 hierfür benannte Journalistin Isabel Ruf.

Überhaupt hat die „Pforzheimer Zeitung“ seit der Übernahme der Chefredaktion durch den heute 47-Jährigen vor zehn Jahren so viele renommierte Journalistenpreise und -auszeichnungen erhalten, wie ihr dies unter keinem Redaktionsleiter zuvor gelungen war. Nun findet sich also Magnus Schlecht selbst auf Platz 9 des Rankings im „Medium Magazin“ wieder, mit dem die PZ in einem Atemzug mit den Chefredaktionen der Zeitungen wie dem „Tagesspiegel“ aus Berlin, aber auch den Blättern aus Augsburg, Düsseldorf, Dresden, Nürnberg, Bremen und Minden sowie NDR und Hessischem Rundfunk genannt wird.

Einer hat es aber dann doch für möglich gehalten: „Mich überrascht diese Auszeichnung nicht, hat er sich doch im permanenten ,Coaching’ mit seinem Verleger behauptet und einen zukunftsweisenden Spagat zwischen Print und Online geschafft“, freut sich PZ-Herausgeber Albert Esslinger-Kiefer und fügt hinzu: „Aus der Region kommend, in der Welt zu Hause, in der PZ-Redaktion ausgebildet, an der Aufgabe gewachsen und stets ganz nahe bei den Lesern geblieben – Magnus Schlecht ist der Regisseur für eine gute, weltoffene Heimatzeitung.“ Auch der Geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky gratuliert von ganzem Herzen. „Ich freue mich sehr für unseren Chefredakteur und das gesamte PZ-Team. Denn gewürdigt werden Innovationskraft und auch besonders die journalistischen Tugenden – Recherche und der Mut, Missstände im Sinne der Leser aufzudecken. Diese für unsere Gesellschaft unverzichtbaren Werte zeichnen Magnus Schlecht und sein Redaktionsteam aus.“

Der Gewürdigte selbst – so viel Indiskretion darf sein – benötigte einige Minuten, um die Nachricht zu verdauen. „Für mich ist das eine Würdigung der Redaktion. Nur mit einem guten Team, dazu gehört auch die Verlagsleitung, lassen sich guter, innovativer und vor allem crossmedialer Journalismus für Leser und User erfolgreich umsetzen. Dies gilt es immer weiter zu entwickeln“, sagt Schlecht.