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Auf dem Podium interviewen die PZ-Redakteure Isabel Ruf (links) und Simon Walter (von rechts) den Wetterexperten Andreas Friedrich sowie die Zeitzeugen Jürgen Ruf, Hubert Mahle und Eva Zaudtke. Aber auch im Publikum sitzen viele, die die Naturkatastrophe selbst erlebt haben. Foto: Meyer
Auf dem Podium interviewen die PZ-Redakteure Isabel Ruf (links) und Simon Walter (von rechts) den Wetterexperten Andreas Friedrich sowie die Zeitzeugen Jürgen Ruf, Hubert Mahle und Eva Zaudtke. Aber auch im Publikum sitzen viele, die die Naturkatastrophe selbst erlebt haben. Foto: Meyer
Eindrücklich schildern Hubert Mahle und Eva Zaudtke ihre Erlebnisse. Foto: Meyer
Eindrücklich schildern Hubert Mahle und Eva Zaudtke ihre Erlebnisse. Foto: Meyer
Bilder auf Rudmersbach gehen durch die Reihen. Foto: Meyer
Bilder auf Rudmersbach gehen durch die Reihen. Foto: Meyer
05.07.2018

Tornado bleibt im Gedächtnis: Im PZ-Forum berichten Zeitzeugen über ihre Erlebnisse

Pforzheim/Enzkreis. In den Zuschauerreihen des PZ-Forums sitzen am Mittwochabend viele, die ihn selbst miterlebt haben: Jenen 10. Juli vor 50 Jahren, als ein Tornado eine Schneise durch Pforzheim schlug und in Rudmersbach, das heute zu Ottenhausen gehört, zwei Menschenleben forderte.

Sie alle haben ihre ganz eigenen Erinnerungen an das dramatische Ereignis und die Tage danach.

Sie berichten, dass der Sog so stark war, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten. Sie lachen gemeinsam über von der Terrasse gewehte, adressierte Wäschepakte, die nach ihrem Flug durch die Stadt am Ende doch wieder ihren Weg zurück zum Besitzer fanden. Und sie erzählen von glücklichen Fügungen, die dafür sorgten, dass sie und ihre Familien in dem Chaos aus fliegenden Ziegeln, Autos, Bäumen und Metallteilen unverletzt blieben. Es sind also deutlich mehr Augenzeugen vereint als jene drei, die neben dem Wetterexperten Andreas Friedrich auf der Bühne sitzen und die Fragen der Moderatoren Isabel Ruf und Simon Walter beantworten. Geladen waren Hubert Mahle, Eva Zaudtke und der damalige Feuerwehrmann Jürgen Ruf. „Keiner wusste genau, was los war“, sagt Ruf. Mit nur einer Motorsäge – weitere hatte die Feuerwehr damals nicht – habe man sich bis in die Morgenstunden bis zum Kupferhammer durchgekämpft. „Ich war drei Tage lang nur für die Feuerwehr im Einsatz“, erzählt er.

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