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Tote Schwangere: Auch Baby musste reanimiert werden.
Tote Schwangere: Auch Baby musste reanimiert werden © Symbolbild
19.12.2013

Tote Schwangere: Auch Baby musste reanimiert werden

Pforzheim/Bretten. Ein weiteres Drama im Fall der hochschwangeren Gondelsheimerin, die in der vergangenen Woche nach der Heimfahrt vom Klinikum Siloah St.Trudpert in der Rechbergklinik in Bretten nicht mehr reanimiert werden konnte: Nach PZ-Informationen atmete auch das Baby, das die Ärzte der leblosen 41-jährigen aus dem Bauch schnitten, nicht mehr. Hier gelang die Reanimation – unklar ist, wie lange die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn unterbrochen war.

Das Klinikum Siloah St.Trudpert verwahrte sich anwaltlich gegen Vorwürfe der Bürgerinitiative Rechbergklinik, insbesondere gegen die Äußerung des Sprechers der Initiative, des früheren Brettener OBs Paul Metzger. Der hatte dem Siloah unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen unterstellt, die Schwangere fortgeschickt zu haben.

Gestern hat die Bürgerinitiative klein beigegeben: Man werde die Vorwürfe nicht weiter verbreiten, hieß es. Siloah-Klinikdirektor Dietmar Köhrer sagt, das Ehepaar sei nach der Untersuchung der Frau einfach weggegangen.

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