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Werner Poschinger hat sich sein Leben lang für andere eingesetzt. Foto: PZ-Archiv
Werner Poschinger hat sich sein Leben lang für andere eingesetzt. Foto: PZ-Archiv
27.01.2016

Trauer um Werner Poschinger

Pforzheim. Der frühere Erste Bevollmächtigte der IG Metall, Franz Fürst, beschreibt Werner Poschinger als „äußerst hilfsbereiten Menschen“. Josef Hoppmanns, Poschingers Nachfolger als Vorsitzender des VdK-Ortsverbands Pforzheim-Südstadt, hat ihn als einen erlebt, der sich rührend um andere gekümmert habe. Mit seiner Frau und den fünf Kindern trauern viele Weggefährten und Freunde um einen verdienten und geschätzten Pforzheimer, der nach langem Leiden im Alter von 84 Jahren gestorben ist. Die Beisetzung findet am Freitag, 29. Januar, um 12.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof statt.

Werner Poschinger war einer jener Zeitzeugen, die die Wirren und das Elend des Zweiten Weltkriegs miterlebten. Als Vollwaise war er unter den jungen Burschen, die in den Ruinen das Brot mit anderen teilten und dabei halfen, Trümmer zu beseitigen und Tote zu bergen. Prägend für seinen ehrenamtlichen Einsatz war ein Schicksalsschlag: Bei einem Arbeitsunfall verlor er ein Bein. Er schulte vom Maurer zum Technischen Zeichner um und engagierte sich fortan nicht nur in der SPD, für die Gewerkschaft und als Betriebsratsvorsitzender der damaligen Firma Vogel, sondern auch im VdK.

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