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Das letzte Redaktionsgespräch mit Wolfgang Schick im März 2020 zum Wechsel von Stadtratskollege Thomas Müller von der SPD zur CDU – auch wenn es diesmal der SPD nicht gefiel, hatte Schick einmal mehr Brücken gebaut.  Foto: Moritz 

Trauer um Wolfgang Schick: Polizist und Stadtrat aus Pforzheim stirbt mit 63 Jahren

Pforzheim. Viele Hundert Bilder zeigt das PZ-Archiv auf Anhieb beim Suchauftrag „Wolfgang Schick“. In Polizeiuniform, in Zivil neben dem früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus, engagiert für gute Zwecke im Sport oder im Sozialen, als Stadtrat, bei Parteiveranstaltungen, rund zwei Jahrzehnte lang. Dabei hat sich Schick nie in die allererste Reihe gedrängt, persönliche Eitelkeit war ihm fremd. In der Sache hat sich der Pforzheimer Christdemokrat, Polizist und Familienvater für vieles und viele eingesetzt – in der christdemokratischen Arbeitnehmerschaft und im Personalrat für Belange der Beschäftigten, in der CDU für die Stadt und den Pforzheimer Westen, die Interessen des Sports (Vorsitzender des Turngaus und des Turnvereins TV 1834), im Gesangverein Arlinger. „Er hat immer gesagt, er wolle der Gesellschaft etwas zurückgeben“, berichtet seine Frau Ulrike. Am Montag ist Wolfgang Schick nach langer, schwerer Krankheit gestorben, er wurde 63 Jahre alt, die Nachricht verbreitete sich rasch.

Wolfgang Schick: zugewandt und ganz normal

Wer immer sie hörte, reagierte ähnlich: geschockt, betroffen, tieftraurig. Ob in Polizeikreisen, wo es bei mehr als einem Kollegen Tränen

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