nach oben
© Symbolbild: Polizeiprävention
25.01.2016

Trotz Gegenwehr wird 19-Jähriger in Pforzheim niedergeschlagen und beraubt

Pforzheim. Trotz Gegenwehr wurde ein 19-jähriger Fußgänger am Sonntagabend am nördlichen Ende der Christophallee von zwei unbekannten Männern niedergeschlagen und beraubt. Das Opfer wurde dabei verletzt. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg.

Gegen 18 Uhr lief der 19-Jährige alleine auf der Christophallee und wollte an deren Ende über die dortigen Stufen, die zur Heinrich-Wieland-Allee führen, nach oben gehen. Kurz vor der Treppe wurde er unvermittelt von zwei unbekannten, maskierten Männern zunächst verbal und dann tätlich angegangen. Der junge Mann hatte sich vergeblich versucht zu wehren und war ob der Gewalttätigkeiten zu Boden gegangen. Er händigte dann den Tätern seinen Geldbeutel aus.

Die Angreifer entnahmen der Börse nun das Bargeld in Scheinen und flüchteten anschließend unerkannt die Christophallee entlang. Der Beraubte zog sich durch den Überfall Hämatome, Kratzer und schmerzhafte Schwellungen zu. Die sofortige Suche nach den Tätern führte bislang zu keinem Ergebnis.

Die beiden Täter können wie folgt beschrieben werden: Der eine Mann war etwa 18 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, hatte eine kräftige bis massig Statur; sprach Deutsch mit Akzent und kam möglichweise aus dem türkischen Sprachraum. Er trug eine schwarze Lederjacke mit Umlegekragen, einen grauen Kapuzenpulli, eine schwarze Jogginghose mit dem Logo „Pitbull“ in weißer Farbe auf Höhe des Unterschenkels, weiße Sportschuhe und eine schwarze Skimütze mit hellblauen blauen „Zacken“ und hellblauem Bommel. Der andere Täter war 16 bis 20 Jahre alt, etwa 1,73 Meter groß und schlank. Er sprach Deutsch mit ähnlichem Akzent wie der erste Täter und trug eine schwarze Winterjacke der Marke „Mammut“ mit entsprechendem roten Logo auf der Brust, eine helle Jeanshose sowie eine identische schwarze Mütze wie der erste Täter nur mit neongrünen „Zacken“ und neongrünem Bommel.

Die Polizei bittet Zeugen sich unter Telefon (0721) 939-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.