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© Seibel
19.05.2016

Trotz sinkender Flüchtlingszahlen: Stadt hält an 40er-Unterkünften fest

Pforzheim. Die Stadt Pforzheim hält an den Plänen fest, über das Stadtgebiet verteilt kleine Unterkünfte für jeweils bis zu 40 Flüchtlinge zu schaffen. Dies bestätigte der städtische Pressesprecher Michael Strohmayer der PZ. Schon bei einer Informationsveranstaltung vor zwei Wochen hatte die Verwaltung angekündigt, bei sinkenden Zahlen zunächst einmal die größeren Standorte entlasten zu wollen.

So will die Verwaltung bei weiterhin sinkenden Zugangszahlen die Personenzahl in größeren Unterkünften reduzieren und die Notunterkunft im Thales-Gebäude aufgeben. Dies hatte Sozialbürgermeisterin Monika Müller einst auch den Bewohnern der Oststadt zugesichert. Knapp 1550 Flüchtlinge leben derzeit in Pforzheim. Nach der bisherigen Prognose des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge wären es Ende 2016 2757. Doch zuletzt kamen kaum noch Schutzsuchende an. Bleibt dies so, könnten Ende des Jahres nur noch knapp 1400 Plätze benötigt werden, so die Hochrechnung der Stadt.

An einigen 40er-Standorten äußern nach wie vor Anwohner Kritik – so etwa an der Julius-Naeher-Straße. Die Nachbarn hatten sich hier darüber geärgert, dass der Bebauungsplan nicht eingehalten werde und etwa durch Baumfällarbeiten vorschnell Fakten geschaffen worden seien. Mit einer kleinen Planungsänderung reagiert die Stadt nun auf die Kritik: Die drei Baukörper des Gebäudes werden anders gestellt als ursprünglich geplant, wodurch dieses teilweise auch etwas tiefer stehe, so Strohmayer. Die Anwohner sehen darin jedoch kaum Verbesserungen: „Die Stadt nimmt weiterhin keine echte Rücksicht auf uns“, sagt Thomas Kutscha. Das Gebäude werde größer und höher als die bestehenden Häuser sein. „Wir werden überschattet, kriegen kaum noch Sonne ab“, kritisiert er. Zudem seien die den Anwohnern vorgelegten Pläne unübersichtlich, Maßstäbe und Höhenangaben fehlten. Die Nachbarn überlegten nun, ein Gerüst aufzubauen, um den Stadträten die Dimension des Vorhabens zu visualisieren. Denn nur wenn diese einer Änderung des Bebauungsplans zustimmen, kann die Unterkunft gebaut werden.

Eine Übersichtskarte sowie aktuelle Zahlen, Daten und Fakten gibt es für Abonennten von PZplus hier.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs. Dort beleuchtet die PZ den aktuellen Planungsstand an allen 40er-Standorten, die der Gemeinderat Anfang 2015 beschlossen hat.

Anais
19.05.2016
Trotz sinkender Flüchtlingszahlen: Stadt hält an 40er-Unterkünften fest

[QUOTE=Auge;248547]Wer frägt in dieser Stadt noch nach seinen Einwohnern, wichtiger sind hier unsere Kulturbereicherer! Die Quittung gibt es bei den nächsten Buntertagwahlen!![/QUOTE] Wer hat Sie denn freigelassen? mehr...

rostiger ritter
20.05.2016
Trotz sinkender Flüchtlingszahlen: Stadt hält an 40er-Unterkünften fest

[QUOTE=Auge;248547]Wer frägt in dieser Stadt noch nach seinen Einwohnern, wichtiger sind hier unsere Kulturbereicherer! Die Quittung gibt es bei den nächsten Buntertagwahlen!![/QUOTE] Zu den nächsten Buntertagwahlen werde ich ganz sicher nicht gehen! Ich weigere mich! Vehement. mehr...

Schreiberling
21.05.2016
Trotz sinkender Flüchtlingszahlen: Stadt hält an 40er-Unterkünften fest

[QUOTE=Anais;248552]Wer hat Sie denn freigelassen?[/QUOTE] Mit 8 Beiträgen: das kann nicht das Original sein. ;-) Es fehlen die grellen roten Großbuchstaben mehr...

Dr. Dolittle
21.05.2016
Trotz sinkender Flüchtlingszahlen: Stadt hält an 40er-Unterkünften fest

[QUOTE=Schreiberling;248633]Mit 8 Beiträgen: das kann nicht das Original sein. ;-) Es fehlen die grellen roten Großbuchstaben[/QUOTE]Kommt sicherlich noch, der Mann dürfte einfach etwas Trainingsrückstand haben. ;) mehr...