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Die Polizei will Gespräche mit einem Mann führen, der für Tumulte an der Schule sorgt, an der der Rektor wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornos unterrichtete.
Die Polizei will Gespräche mit einem Mann führen, der für Tumulte an der Schule sorgt, an der der Rektor wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornos unterrichtete.
27.10.2010

Tumult an Schule: Mann will neuer Rektor werden

PFORZHEIM. Ein bereits an der Grundschule Würm auffällig gewordener suspendierter Lehrer erregt seit einigen Tagen großen Ärger an der Schule des unter Kinderporno-Verdacht stehenden Rektors. Der Mann verteile dort Flugblätter und trage Plakate, auf denen er sich selbst als möglichen nächsten Rektor bezeichnet und sich gegen den Verdacht verwahrt, sich an Kindern vergriffen zu haben. Nach PZ-Informationen ist er unter anderem deshalb aus dem Dienst suspendiert und an den Pforzheimer Schulen mit Hausverbot belegt worden, weil er sich in der Mädchen-Umkleidekabine der Würmer Grundschule aufgehalten haben soll.

Einige Zeit später weckte eine E-Mail des Mannes den Verdacht, er plane einen Amoklauf während des Schulfests an dieser Schule. Das Fest fand infolgedessen unter Polizeischutz statt. An der nunmehr betroffenen Schule soll es durch das Auftreten des Mannes am Mittwochmorgen zu tumultartigen Szenen gekommen sein, sagte Polizeisprecher Wolfgang Schick auf PZ-Nachfrage. Der Mann halte allerdings das Hausverbot ein und betrete das Schulgelände nicht. Die Polizei wollte ihn am Mittwochnachmittag in Gesprächen von weiteren derartigen Auftritten abbringen – Ausgang offen.

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