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Zum Gruppenbild formierten sich die Absolventen mit IHK-Vizepräsident Kurt Schmalz (links) und Hauptgeschäftsführer Martin Keppler (rechts).
Zum Gruppenbild formierten sich die Absolventen mit IHK-Vizepräsident Kurt Schmalz (links) und Hauptgeschäftsführer Martin Keppler (rechts).
04.10.2015

Über 100 ehemalige Azubis haben mit „sehr gut“ bestanden

Außergewöhnlich sind die Leistungen, die die besten Auszubildenden innerhalb von zweieinhalb beziehungsweise drei Jahren in ihren Betrieben und bei den Abschlussprüfungen abgeliefert haben: 110 von landesweit rund 2800 Prüfungsteilnehmern schlossen mit einem Ergebnis von 92 Punkten oder mehr ab – ws einem Schulnotenschnitt von 1,4 oder besser entspricht.

Diese Besten der Guten – von der Automobilkaufrau bis zum Zerspanungsmechaniker sind am Freitag im CongressCentrum von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald geehrt worden. IHK-Vizepräsident Kurt Schmalz – er hielt die Laudatio – und Hauptgeschäftsführer Martin Keppler überreichten den Absolventen aus Pforzheim, dem Enzkreis und den Kreisen Calw und Freudenstadt Urkunden und Weiterbildungsscheine. Von den in der Region angebotenen 150 verschiedenen Berufsbildern decken die jungen Frauen und Männer 38 Berufe ab.

Sowohl in der Exzellenz der Spitze als auch in der niedrigsten Jugendarbeitslosenquote innerhalb Europas sieht Schmalz ein Zeichen für den Wert des dualen Ausbildungssystems. Die rund 1,4 Millionen Jugendlichen, die eine betriebliche Ausbildung in Deutschland absolvierten, erwarte ein guter Start ins Berufsleben. Viele europäische Länder zeigten Interesse, das Konzept zu übernehmen. Aus Verantwortung gegenüber der nachfolgenden Generation setzten sich die Bundesregierung, die Industrie- und Handelskammern, die Außenhandelskammern und der Industrie- und Handelskammertag sehr intensiv für Kooperation in der dualen Ausbildung ein. Ziel sei es, die Jugendarbeitslosigkeit in ganz Europa zu senken.

Dank an Prüfer

Eine außergewöhnlich soziale Verantwortung übernähmen auch die Vertreter der Ausbildungsbetriebe. In den Betrieben erhielten die junge Menschen nicht nur das fachliche Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft. Genauso wichtig sei die Entwicklung der Persönlichkeit. Schmalz’ Dank galt ebenfalls Mitgliedern der Prüfungsausschüsse sowie der IHK.

Der Wert der Ausbildung zeige sich unter anderem darin, dass Fachwirte und Meister mit dem Bachelor – also dem ersten Abschluss an einer Hochschule – gleichrangig seien.