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Der Einsatz der Huchenfelder für ihr Bad hatte bei der Sitzung im Februar Wirkung gezeigt, kurz darauf fiel der Beschluss für den Neubau. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
Der Einsatz der Huchenfelder für ihr Bad hatte bei der Sitzung im Februar Wirkung gezeigt, kurz darauf fiel der Beschluss für den Neubau. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
17.05.2018

Überfraktioneller Prüfantrag zu Kinderbecken in Huchenfeld Bad

Pforzheim-Huchenfeld. Die Huchenfelder wollen noch einen draufsetzen: Wie berichtet, hatte sich der Ortschaftsrat bereits im März für die Ergänzung des beschlossenen Neubaus des Stadtteilbads um ein barrierefreies Kinderbecken ausgesprochen. Rückendeckung erhält der Stadtteil bei diesem Vorhaben nun gleich von mehreren Fraktionen im Pforzheimer Gemeinderat.

Wie angekündigt, hatte Ortsvorsteherin Sabine Wagner das Konzept in den vergangenen Wochen gemeinsam mit den Kollegen Rüdiger Nestler (Würm) und Karl Schröck (Hohenwart) sämtlichen Stadträten vorgestellt. Daraus entstanden ist jetzt ein überfraktioneller Antrag: Die Verwaltung soll demnach beauftragt werden, zu prüfen, ob im Neubau des Stadtteilbads ein solches barrierefreies Kinderbecken eingeplant werden kann – auch mit Blick auf die anfallenden Mehrkosten.

Die Begründung der Fraktionen, die dieses Vorhaben unterstützen: Pforzheim besitzt bislang kein barrierefreies Becken, daher halte man dies im Zuge der Inklusion für dringend notwendig. Den entsprechenden Antrag haben am Donnerstagabend auch die Huchenfelder Ortschaftsräte mitunterzeichnet.

Orientiert am Vorbild anderer Städte, hatte die Ortsverwaltung hierfür zwei Versionen präsentiert – Kostenpunkt der favorisierten Variante: 250.000 Euro. Nun will man prüfen, ob vor dem Hintergrund des Inklusionsgedankens für das Vorhaben Fördergelder generiert werden können, um damit eine etwaige Gebäudevergrößerung finanzieren zu können.

Auch der Erste Bürgermeister Dirk Büscher informierte die Ortschaftsräte über den Sachstand. Er stellte die Eröffnung des Stadtteilbads für Mitte 2021 in Aussicht.

Über weitere Details berichtet die PZ in der Samstagsausgabe oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.