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Albert Esslinger-Kiefer (links) und Thomas Satinsky (rechts) werden jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt zu Spendensammlern. Foto: Seibel
Albert Esslinger-Kiefer (links) und Thomas Satinsky (rechts) werden jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt zu Spendensammlern. Foto: Seibel
08.01.2016

Überwältigende Hilfsbereitschaft: „Menschen in Not“ bedankt sich bei den Spendern

Die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ ist ein Dauerbrenner - und in diesen schwierigen Zeiten wichtiger. PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer, der Geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky und PZ-Redakteurin Susanne Knöller von „Menschen in Not“ ziehen eine positive Spendenbilanz für das vergangene Jahr. Hier ist ihr Dankesbrief.

„Menschen in Not“ (MIN) sagt „Danke!“ Rund 360.000 Euro sind im Rahmen der Weihnachtsaktion von Ihnen auf das Konto des Hilfsvereins der „Pforzheimer Zeitung“ gespendet worden. Das ist gelebte Hilfsbereitschaft. Hilfe für Menschen aus unserer Region, die finanziell am Rande der Gesellschaft stehen, unverschuldet in Not Geratene, denen oft das Allernötigste zum Leben fehlt. Diesen Menschen haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit Ihren Spenden in großartiger Weise geholfen. Jeder von Ihnen gespendete Cent kommt bei den Bedürftigen an. Verwaltungs-, Personal- und Sachkosten hat die „Pforzheimer Zeitung“, wie seit mehr als zwanzig Jahren üblich, wieder zu 100 Prozent übernommen.

Kleine wie große Dinge haben die Weihnachtsaktion geprägt. Mal waren es Lebensmittelgutscheine für alleinerziehende Mütter, denen am Ende eines Monats das Geld fehlt, um ihre Kinder zu ernähren. Mal ist es die Kostenübernahme für eine ärztliche Behandlung oder die Begleichung ausstehender Stromkosten. Nie aber wurde mit Ihren Spenden Überflüssiges bezahlt. Dafür sorgen – neben dem Vorstand – ein MIN-Aufsichtsgremium und der fachgebundene Projektbeirat, in den sich Beschäftigte von sozialen Organisationen einbringen.

Besonders hervorgehoben wurde dieses Mal die Betreuung von Kindern aus sozial schwachen Familien in Pforzheims Weststadt – Kinder, die häufig nicht einmal ein Frühstück zu Hause bekommen, geschweige denn ein Mittagessen. Diesen Kindern hilft das Lukaszentrum mit „Stark durch den Tag“. Gefördert werden auch die Niefernburg, eine sozialpädagogische Einrichtung für Mädchen und junge Frauen, und das Heilpädagogische Kinder- und Jugendzentrum Sperlingshof in Remchingen. Der Beitrag zu Gewaltfreiheit bei jungen Menschen ist das „Konflikttraining für gefährdete Kinder in der Au“. Auch dieses Projekt wird von MIN gefördert.

Glauben Sie uns, liebe Leserinnen und Leser, sämtliche Projekte haben finanzielle Unterstützung bitter nötig. Und vielen von Ihnen würden Tränen des Mitleids und der Rührung in die Augen treten, wenn Sie die Lebensgeschichten der hilfsbedürftigen Menschen hören würden. Danach wird man ganz klein vor Demut.

Wir bedanken uns nochmals bei Ihnen. Wir wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes neues Jahr und wir würden uns darüber freuen, wenn Sie ab und zu einmal an „Menschen in Not“ denken würden.

Albert Esslinger-Kiefer, PZ-Verleger

Thomas Satinsky, Geschäftsführender Verleger

Susanne Knöller, „Menschen in Not“