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Spaß an der neuen Arbeit: Benjamin Müller genießt seine Aufgabe in der Küche des  „Goldenen Ankers“.
Spaß an der neuen Arbeit: Benjamin Müller genießt seine Aufgabe in der Küche des „Goldenen Ankers“. © Ketterl
21.10.2011

Übungsrestaurant "Goldener Anker" als Sprungbrett für den Arbeitsmarkt

Das Übungsrestaurant „Goldener Anker“ in Dillweißenstein existiert seit fünf Jahren. 38 Prozent der Teilnehmer, die das Projekt 2010 beendeten, bekamen einen Job oder eine Ausbildung. Geschäftsführerin Ute Hötzer, Geschäftsführerin Q-Prints & Service, spricht von einer Erfolgsgeschichte. Zum Jahresende laufen die Zuschüsse von Stadt, Europäischer Union und Jobcenter aus.

Seit ein paar Wochen arbeitet Benjamin Müller im "Anker“. Das Traditionshaus thront über der Nagold und steht seit fünf Jahren als Lern- und Qualifizierungsort bereit. Der 32-Jährige war zuvor längere Zeit arbeitslos. Sein Handicap: Er hat keine Ausbildung. Jetzt hat er über Bildungsgutscheine des Arbeitsamtes die Möglichkeit, sich mit mehreren Modulen in der Gastronomie zu qualifizieren. „Als Vorstufe für eine Ausbildung“, erklärt Hötzer. Müller ist einer von vier Teilnehmern, die die von der IHK zertifizierten Bausteine in Anspruch nehmen. Diese Zahl soll auf über 20 wachsen. Ihm schwebt langfristig der Beruf des Kochs vor. Auch dafür hält der „Anker“ neun Lehrstellen bereit. Darüber hinaus waren 2010 insgesamt 69 Arbeitslose in den Bereichen Service, Hauswirtschaft und Küche beschäftigt, in diesem Jahr bereits 47 Frauen und Männer. Ausbilder leiten die Mitarbeiter an. Mof