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07.04.2010

Uhlig und Kameraden aus Krankenhaus entlassen

WIEN/PFORZHEIM. Nach ihrer Rettung vom Gletscher des Tiroler Großvenedigers sind der Pforzheimer Bürgermeister Alexander Uhlig und seine drei Begleiter aus dem Krankenhaus Lienz entlassen worden. Die vier Männer hatten in einer selbst gegrabenen Schneehöhle einen Schneesturm auf rund 3500 Metern Höhe überlebt und waren am Dienstag nach drei Tagen fast unverletzt gerettet worden. Uhlig will sich am Donnerstag in Pforzheim öffentlich äußern.

Bildergalerie: Uhlig wohlauf: Eindrücke von der Gletscher-Rettung

Der CDU-Politiker habe bereits am Dienstagabend die Heimreise antreten können, sagte der Oberarzt Alfred Fast der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. Die drei anderen Männer aus Tiefenbronn (Enzkreis), Neuburg an der Donau und Altusried im Oberallgäu sollten ihm noch am Mittwoch folgen.

Ein Hubschrauber hatte die unterkühlten und dehydrierten Wanderer mit leichten Erfrierungen an Zehen und Fingern in das Krankenhaus gebracht. Alle Verletzungen werden aller Wahrscheinlichkeit nach folgenlos abheilen, sagte der Arzt.