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Mit vereinten Kräften unterstützen Kollegen vom Ufer die Helden in der Strömung, um den Goldstein wieder zu verankern. Fotos: Meyer
Mit vereinten Kräften unterstützen Kollegen vom Ufer die Helden in der Strömung, um den Goldstein wieder zu verankern. Fotos: Meyer
Johannes Dürr ist mit Fabian Weil einer der beiden Berufsschüler der Bau-Innung, die mit der Aufgabe in der Mitte des Flusses betraut worden sind.
Johannes Dürr ist mit Fabian Weil einer der beiden Berufsschüler der Bau-Innung, die mit der Aufgabe in der Mitte des Flusses betraut worden sind.
Daniel Kaucik ist eigentlich Einweiser – hier bessert er die Bohrung nach.
Daniel Kaucik ist eigentlich Einweiser – hier bessert er die Bohrung nach.
Fabian Barz ist Ausbildungsleiter – und verletzt sich am Finger.
Fabian Barz ist Ausbildungsleiter – und verletzt sich am Finger.
20.11.2017

Umgestürzter vergoldeter Stein wird in der Enz wieder aufgerichtet

Pforzheim. „Wann kommt der Sch. . .-Stein endlich?“, tönt es aus der Mitte der Enz, schräg unterhalb des Emilienstegs zwischen Synagoge und der Manufaktur Wellendorff. Jeder, der Zeuge der Wieder-Verankerung des mit 24-karätigem Blattgold überzogenen Findlings im Flussbett wird, kann die Ungeduld von Fabian Weil (18) und Johannes Dürr (16) nachvollziehen. Hüfthoch stehen die Berufsschüler der Bau-Innung, beide im ersten Lehrjahr, in den kalten Fluten auf unebenem Grund und warten – darauf, dass Kranführer Matthias Simmert, dirigiert von seinem „Bodenpersonal“ Daniel Kaucik, Marie Möller und Lillo Puma, den zweieinhalb Tonnen schweren Granitbrocken von der Ladefläche eines Begleitfahrzeugs mit dem Ausleger, 63 Meter lang, über das Enzufer einschweben lässt.

Über zwei Stunden wird Simmert Zentimeter-Arbeit leisten. Denn diesmal soll – im Gegensatz zum Frühsommer – der Findling nicht einfach auf einem bereits existierenden Sandsteinbrocken im Fluss aufgesetzt, sondern mit zwei vorgebohrten Löchern auf zwei Stifte gestülpt werden, damit er beim nächsten Hochwasser nicht wieder umgeworfen wird und kaum sichtbar auf dem Bett der Enz ruht. „Wo ist unser Goldstein?“ – Goldstadt-Jubiläumskoordinator Gerhard Baral erinnert sich noch gut an die Flut der Facebook-Einträge und E-Mails, nachdem die Fluten gewaltet hatten. Er steht ebenso wie Mäzen Hanspeter Wellendorff, der die Vergoldung des Findlings finanziert hatte, am Ufer und blickt hinab auf das diffizile Unterfangen. Vorsichtshalber hat das Rothmund-Team aus fünf Spanngurten eine Sicherheitsleine über die Enz gespannt, an der sich Weil und Dürr mit einem improvisierten Brustgeschirr eingehakt haben, um nicht von der Strömung mitgerissen zu werden. Es ist ein Knochenjob. Mehr lesen Sie am Dienstag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Isis
21.11.2017
Umgestürzter vergoldeter Stein wird in der Enz wieder aufgerichtet

wat ne Spielerei. mehr...

röhrich
26.11.2017
Umgestürzter vergoldeter Stein wird in der Enz wieder aufgerichtet

Wer bezahlt eigentlich diese bescheuerte Aktion? Und wer war eigentlich für die Sicherheit der Azubis verantwortlich? Keiner. Und dann stehts auch noch in der Zeitung! Selbsgebasteltes Brustgeschirr! mehr...