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Auch um das Medikament Fentanyl ging es in dem Prozess. Foto: dpa
Auch um das Medikament Fentanyl ging es in dem Prozess. Foto: dpa
01.02.2019

Unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln in 123 Fällen - Das ist das Urteil

Pforzheim. „Ich weiß, dass ich viele Fehler gemacht habe. Ich bin schuld, ich habe die Ärzte angelogen und nehme jede Strafe an“ – so das letzte Wort einer 34-Jährigen aus Pforzheim mit russischen Wurzeln vor dem Urteilsspruch, ehe sie vom Schöffengericht wegen unerlaubtem Besitzes von Betäubungsmitteln in 123 Fällen, die als Serie zusammengefasst wurden, zu zwei Jahren Unterbringung in einer Entziehungsanstalt verurteilt wurde.

Dort will die Frau, die schon ihr halbes Leben drogensüchtig ist und eine Ausbildung als Friseurin absolviert, aber nie als solche gearbeitet hat und stattdessen Sozialhilfe bezog, neu anfangen und eine Therapie machen.

Strafmildernd hatte sich nicht nur ihre Geständigkeit ausgewirkt. Das Gericht unter Vorsitz von Udo Pawlischta, Staatsanwalt Marius Walz und Verteidigerin Jutta Götz waren sich darüber einig, dass eine „Mitbahnung durch Ärzte und Apotheke“ stattgefunden habe. „Alle Taten wären nicht geschehen, wenn die Ärzte ordentlich geprüft hätten, was sie tun müssen“, brachte es die Rechtsanwältin in ihrem Plädoyer auf den Punkt.

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