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Im September verbrannte ein Taxifahrer in seinem Auto, als er bei Heimsheim auf der A 8 auf einen Lastwagen auffuhr. Foto: Ketterl/Archiv
Im September verbrannte ein Taxifahrer in seinem Auto, als er bei Heimsheim auf der A 8 auf einen Lastwagen auffuhr. Foto: Ketterl/Archiv
19.02.2016

Unfallbilanz: In der Region krachte es öfter als im Vorjahr

Pforzheim/Enzkreis/Karlsruhe. Teils gravierende Unterschiede zwischen Stadt und Land ergeben sich aus der Auswertung der Verkehrsunfallstatistik, die Polizeivizepräsident Roland Lay am Freitag in Karlsruhe vorgestellt hat. Zwar stieg – wie im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums – in Pforzheim (plus 2,5 Prozent), dem Enzkreis (plus 5,5 Prozent) und im Kreis Calw (plus 7,8 Prozent) die Zahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr. Doch während in Calw und im Enzkreis die Zahl der verunglückten um knapp zwei beziehungsweise über 13 Prozent abnahm, kletterte sie im Stadtkreis Pforzheim um 13 Prozent nach oben

Dafür war im vergangenen Jahr in der Goldstadt kein Toter im Straßenverkehr zu beklagen (2014 war es eine getötete Person), im Kreis Calw waren es acht (im Vorjahr sieben) und im Enzkreis vier (statt 14 im Jahr 2014). Die Unfallursachen sind – das zeigen auch die Landes-Zahlen – hauptsächlich missachtete Vorfahrt, zu geringer Abstand und nicht angepasste Geschwindigkeit. Acht von 23 getöteten Autoinsassen im Bereich des Präsidiums könnten möglicherweise noch leben, so Lay, wenn sie einen Gurt angelegt hätten. Lay: „Das ist ein negativer Dauerbrenner.“

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