nach oben
Foto: Symbolbild dpa
Foto: Symbolbild dpa
06.03.2017

Unfallstatistik: In der Goldstadt kracht's häufiger

Pforzheim/Enzkreis/Karlsruhe. Nicht erst seit diesem Jahr ist die Stadt Pforzheim das Sorgenkind des Polizeipräsidiums Karlsruhe, was die Unfallzahlen angeht. Die am Montag bei der Jahrespressekonferenz von Franz Semling (Vizepräsident), Dieter Hoffert (Direktor der Verkehrspolizeidirektion) und Joachim Zwirner (Führungs- und Einsatzstab Verkehr) vorgestellten Zahlen unterstreichen das.

Wie fiel die Unfallentwicklung im Präsidiumsbereich (also den Stadtkreisen Karlsruhe und Pforzheim, den Landkreisen Karlsruhe und Calw sowie dem Enzkreis) im Jahr 2016 aus?

Insgesamt betrug die Zahl der aufgenommenen Verkehrsunfälle rund 36 000 – ein Rückgang von über drei Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Und das bei 1,7 Prozent (rund 13 500) mehr zugelassenen Fahrzeugen. Die Zahl der bei den Unfällen schwer verletzten oder gar getöteten Personen ging ebenfalls zurück.

Wie sieht das Ergebnis für Pforzheim und den Enzkreis aus?

In Pforzheim gab es mit rund 5200 Unfällen 54 (ein Prozent) mehr als im Jahr 2015. Unfälle mit Personenschäden stiegen ebenfalls, allerdings sank die Zahl der dabei schwer verletzten Personen um knapp 20 Prozent. Tödlich verliefen im Vorjahr zwei Unfälle – 2015 gab es keine Toten. Im Enzkreis hingegen sank die Gesamtzahl der Unfälle auf etwas über 4000. Das entspricht einem Minus von 4,5 Prozent. Allerdings stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschäden um über elf Prozent. Ums Leben kamen hier fünf Personen (gegenüber vier im Jahr 2015).

Gibt es etwas Positives aus Pforzheim zu berichten?

Ja: Es gab knapp 30 Prozent weniger Fahrradunfälle, rund 20 Prozent weniger Unfälle mit Motorradfahrern, 6,5 Prozent weniger Unfälle mit Fußgängern und 6,3 Prozent weniger Unfälle mit Senioren ab 65 Jahren. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.