760_0900_146664_.jpg
Bernhard Kleile (links), Chef der Gesamtleitung, und Bernhard Junglas, Vorsitzender des Ungerer Werkchor, freuen sich auf einen erfolgreichen Kartenverkauf für das Benefizkonzert. 

Ungerer Werkchor und das Südwestdeutsche Kammerorchester: Festlicher Genuss beim Benefizkonzert

Pforzheim. Endlich: Der Ungerer Werkchor und das Südwestdeutsche Kammerorchester (SWDKO) stehen wieder gemeinsam auf der Bühne. Am Samstag, 3. Dezember, öffnen sich um 16 Uhr die Türen der Stadtkirche für die Besucher. Und das alles für den guten Zweck: Der gesamte Erlös kommt der PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ zugute.

Pforzheim. Bei der Premiere vor vier Jahren waren die Eintrittskarten bereits vorab vergriffen. Und es lohnte sich. Bereiteten doch die Konzertprofis des SWDKO und die musikbegeisterten Laien vom Ungerer Werkchor eine musizierende Gemeinschaft, um Gutes zu tun. Insgesamt sind beim Konzert mehr als 8000 Euro für die PZ-Hilfsaktion eingespielt worden. Die Besucher der Gala am 3. Dezember können sich auf 21 weihnachtliche Stücke freuen. „Wir proben seit Januar, jede Woche in der Singstunde für das Konzert“, verrät Bernhard Kleile, dem die Gesamtleitung obliegt. „Auch im Sommer, als die Temperaturen an der 40 Grad Marke kratzten, haben wir Stücke wie Leise rieselt der Schnee geprobt.“ Die Anwohner rund um den Theresiensaal der St. Bernhardkirche im Arlinger hätten das ein oder andere Mal die Köpfe geschüttelt.

„Der Ungerer Werkchor ist einmal, er ist der einzige Männerchor in Pforzheim und der Region in der Größe von 60 Sängern“, berichtet Kleile stolz.

„Wir freuen uns sehr, dass die Profis des Südwestdeutschen Kammerorchesters mit uns einen Abend gestalten.“ Das Gefühl mit einem solchen Orchester auf der Bühne zu stehen sei einfach Wahnsinn.

Prall gefülltes Programm

In den rund zwei Stunden würden die Gäste musikalisch verwöhnt. Klassiker wie „Herbei, o ihr Gläubigen“ und „Heidschi bumbeidschi “ seien genauso zu hören wie „Süßer die Glocken nie klingen.“ Dieter Bischoff, Ehrenvorsitzender des Ungerer Werkchor, wird nicht nur durch den Abend führen. Er wird auch zwei Lesungen präsentieren.

Martin Wessinger intoniert „Noel Grand Jenet Duop“ als Orgelsolo. Das SWDKO bringt das Weihnachtskonzert C-Dur op.3 Nr. 12 zu Gehör und Jürgen Misztl präsentiert zwei Tenorsoli: „You raise me up“ und „Hallelujah“.

Das „Trommellied“, „Zu Bethlehem geboren“, „Leise rieselt der Schnee“, „Weihnacht, frohe Weihnacht“ und das „Krippenlied“ sind neu im Repertoire. ,„Weihnachtsglocken“ des Pforzheimer Komponisten Hermann Sonnet ist eine besondere Herausforderung und wird für eine imposante Stimmung sorgen“, verspricht Kleile.

Karten für das Weihnachtskonzert am Samstag, 3. Dezember, 17 Uhr, gibt es für 15 Euro bei den Mitgliedern des Ungerer Werkchors, bei Intersport Elsässer in der Schlössle-Galerie und bei der Pforzheimer Zeitung, Poststraße 5 (Eckeingang benutzen).

Susanne Knöller

Susanne Knöller

Zur Autorenseite