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Das Hantavirus wird durch Mäuse und deren Hinterlassenschaften wie Kot und Urin übertragen.
Das Hantavirus wird durch Mäuse und deren Hinterlassenschaften wie Kot und Urin übertragen. © dpa-Archiv
12.05.2010

Ungewöhnlich viele Hantavirus-Fälle im Enzkreis

PFORZHEIM. Das Landratsamt des Enzkreises verzeichnet nach einem Bericht des SWR auffällig viele Hantavirus-Erkrankungen. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden bereits 23 Fälle gemeldet, im bisherigen Rekordjahr 2007 waren es 28.

Das Hantavirus wird durch Mäuse und deren Hinterlassenschaften wie Kot und Urin übertragen. Anzeichen der Krankheit sind zunächst Fieber, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. In akuten Fällen könne die Krankheit auch zu Nierenversagen führen, teilt das Gesundheitsamt des Enzkreises mit.

Das größte Ansteckungsrisiko bestehe überall dort, wo es zum Kontakt mit Mäusen und Mäusedreck kommen kann, etwa bei Garten- und Waldarbeiten, beim Holzschlagen oder bei Aufenthalten in Scheunen und Ställen.