Messer-dunkel-neu
 

Unruhige Pforzheimer Wochenendnacht mit Raubüberfall und Messerstichen

Pforzheim. Zwei schwere Straftaten, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Zeitraum von sechseinhalb Stunden in Pforzheim stattfanden, beschäftigen die Polizei. Zuerst wurde ein 17-Jähriger in der Nordstadt geschlagen und beraubt, dann wurde ein 21-Jähriger im Hauptbahnhof mit zwei Messerstichen verletzt.

Der 17-jährige Jugendliche wurde am Samstag um 22.15 Uhr an der Ecke Karolinger- und Pfälzerstraße von vier Personen zunächst geschlagen. Dabei habe ihm das Quartett seine getragene Silberhalskette entrissen und seine Basecap der Marke Gucci im Gesamtwert von rund 350 Euro abgenommen.

Die Täter waren etwa 20 Jahre alt, 1,75 Meter groß, von normaler Figur und von südländischem Aussehen. Einer davon führte eine schwarze Schultertasche mit. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte nicht zur Ergreifung von Tatverdächtigen.

In derselben Nacht am Sonntag um 4.50 Uhr, wurde im Hauptbahnhofsgebäude ein 21-Jähriger von zwei Unbekannten ins Gesicht geschlagen. Darüber hinaus zog einer der Täter ein Messer und fügte dem jungen Mann zwei Stichverletzungen im Gesäß zu. Danach konnte der 21-Jährige flüchten. Er meldete sich allerdings erst wesentlich später beim Polizeirevier Pforzheim-Nord, was die Fahndung erschwerte, und kam anschließend zur weiteren ambulanten Behandlung in eine Klinik.

Ein Täter soll etwa Mitte 30 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter groß sein, eine Stirnglatze haben und das Haar am Hinterkopf kurz tragen. Dessen Komplize soll braunes Haar haben, Ende 20 Jahre alt und etwas kleiner sein.

Sachdienliche Hinweise zu beiden Fällen nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter Telefon (07231) 186-3211 entgegen.